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Um zu einem allgemeingültigen Standard zu gelangen und Mehrfachauditierungen zu reduzieren, hat das British Retail Consortium gemeinsam mit dem Institute of Packaging ( IoP ) neue detaillierte Richtlinien für Lebensmittelverpackungen entworfen, den Technical Standard and Protocol for Companies Manufacturing and Supplying Food Packaging Materials for Retailer Branded Products. Diese Forderungen umfassen HACCP, Qualitätsmanagement, baulicher Zustand der Gebäude, Prozessablauf, Produktprüfungen, Prozessbeherrschung und Personalhygiene.Die Gültigkeit eines BRC-Zertifikates hängt von der Risikoklasse der Produkte ab, sowie davon, ob nach Foundation- oder Higher Level auditiert wurde.Das Prinzip der “Third Party” Zertifizierung ( viele Kunden, aber nur noch ein Standard, und damit nur noch ein Auditformat ) wird durch den neuen Leitfaden des BRC/IoP unterstützt, wodurch eine wesentliche Erleichterung für Kunden und Lieferanten geschaffen wurde. Diese gemeinsame Basis leistet einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz.Der Technical Standard wurde am 2001-10-16 veröffentlicht. Der Standard ist ein flexibles Dokument, das einer regelmäßigen Überprüfung/Revision durch beide Einrichtungen unterliegt und vom United Kingdom Accreditation Service ( UKAS ) verwaltet wird. Die Umsetzung dieses Standards erfordert sowohl Managementprozesse als auch strukturelle und produktspezifische Grundlagen, die innerhalb des verpackungsherstellenden Betriebs zuverlässig etabliert werden müssen. Der Geltungsbereich des Standards umfasst die Teilbereiche Hygiene, Produktsicherung und Qualitätswesen. Das Dokument wendet sich an- Lebensmittelverpackungen zur Aufnahme oder Abfüllung von Lebensmitteln- Packmittel und andere Hilfsmaterialien, deren Herstellung unter kontrollierten hygienischen Bedingungen ablaufen muss – Einmal-Bedarfsgegenstände zur Nutzung des Verbrauchers, z. B. Partygeschirr, Pappbecher, Papierteller etc.

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