Prozessverbesserung mit Hilfe des Kata-Coachings


Mitarbeiterentwicklung mit Zielzuständen / Prozessverbesserung mit Hilfe des Kata-Coachings

Der Zielzustand ist die Verbindung zwischen der Prozessverbesserung und dem Verbesserer (z.B. dem Gruppenleiter) und seiner Führungskraft (z.B. dem Bereichsleiter). Dadurch dass die Führungskraft den Verbesserer dabei unterstützt, seine Verbesserungsaktivitäten zu definieren und der Verbesserer täglich darauf hinarbeitet, diese zu erreichen, besteht beiderseits ein großes Interesse am Fortschritt und dem Erreichen des Zieles.

Der Zielzustand ist auch die Verbindung zwischen Prozessverbesserung und der Mitarbeiterentwicklung. Der Mitarbeiter kann ohne die entsprechenden Fähigkeiten das Ziel jedoch nicht erreichen, dass zuvor gemeinsam festgelegt worden ist.  Deshalb wird der Zielzustand aktiv dafür verwendet, die Verbesserungsfähigkeiten gezielt zu verbessern. Dafür ist es unbedingt notwendig, dass der Zielzustand stets in der Lernzone liegt.  Insbesondere zu Beginn des Erlernens der Toyota Kata fällt es schwer, einen lösungsfreien Zielzustand zubereiten zu beschreiben und die entsprechenden Zielwerte abzuleiten. Dementsprechend schwer ist es, die relevanten Elemente des ist Zustandes zu erfassen oder die richtigen Hindernisse zu erkennen.

Um dies im Rahmen der Verbesserungsaktivitäten zu erlernen ist es besonders wichtig, an geeigneten Prozessen zu trainieren. Dadurch, dass das Ziel welcher Prozess verbessert wird, vorgegeben wird, bestimmt es zugleich wie gut die einzelnen Lernfelder (z. B. den Zielzustand zu beschreiben) gelernt werden. Dafür ist es wichtig zu erkennen, dass jeder Mensch seine individuelle Komfortzone besitzt. Innerhalb dieser Komfortzone kennt er sich aus und weiß, was er machen muss, um etwas bestimmtes zu erreichen. Außerhalb der Komfortzone ist das nicht so. Hierbei handelt es sich um unbekanntes Gebiet / Terrain. Hier helfen die bisher gemachten Erfahrungen nur begrenzt weiter, um zum Ziel zu gelangen.

Wer sich persönlich weiterentwickeln möchte, muss daher seine Komfortzone verlassen. Nur auf unbekanntem Terrain erlernt man etwas Neues, macht neue Erfahrungen und kann seinen Horizont erweitern. Diese Zone lernt nennt man die Lernzone. Sie grenzt unmittelbar an die Komfortzone. Nur wenn man sich in die Lernzone begibt, ist es möglich, Ziele zu erreichen, die zuvor unerreichbar waren.

angstzone

 

Je nachdem wie weit man sich außerhalb der Komfortzone befindet, kann es jedoch schnell passieren, dass man in die sogenannte Angstzone kommt. Jegliches agieren ist hier nur schwer kontrollierbar. Passieren in der Angstzone unvorhergesehene Dinge schaltet das Gehirn automatisch in den „Alarm“ Modus. In diesem Modus besteht kaum eine Wahrscheinlichkeit, dass das Ziel erreicht werden kann.  Da niemand selbst einschätzen kann, was für ihn persönlich in der Lern- und was in der Angstzone liegt, sind die regelmäßigen Treffen mit dem Coach (Führungskraft) notwendig, um die Verbesserungsaktivitäten in den Zonen erfolgreich zu meistern. Hierfür ist es notwendig, dass der Coach eine entsprechende Erfahrung aufweist und die entsprechenden Kenntnisse besitzt, um seinen Verbesserer entsprechend zu unterstützen. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, welche Kenntnisse Sie benötigen und wie auch Sie ihre Mitarbeiter noch besser bei der Problemlösung in Ihrem Unternehmen unterstützen können…

 

Fragen zum Thema?