Deshalb sind Backlinks so wichtig für Websites


Die Suchmaschinenoptimierung ist für Unternehmen und andere Betreiber von Websites ein wichtiges Feld. Im Rahmen dessen geht es immer wieder um sogenannte Offpage-Maßnahmen. Neben der Erstellung von relevanten Inhalten sind diese maßgeblich für das Ranking der Website in den großen Suchmaschinen. Hier kommt das Linkbuilding ins Spiel. Doch was macht Verlinkungen so wichtig für den Status einer Website?

Was sind Backlinks und wie funktionieren sie?

Verlinkungen sind Querverweise zwischen verschiedenen Seiten im Web. Verlinkt eine fremde Seite auf die eigene Website, wird das Backlink genannt. Backlinks ermöglichen es, dass Besucher einer Website zu einer anderen Seite weitergeleitet werden. Für Unternehmen sind Backlinks in mehreren Punkten interessant. So können diese Rückverweise gezielt als Werbung für die eigene Website und somit auch das eigene Unternehmen eingesetzt werden. Gleichzeitig erhöht die Anzahl der Backlinks die Sichtbarkeit der eigenen Website.

Dabei können sowohl interne Links als auch externe Links als Backlinks gelten. Besonders natürlich lassen sich interne Backlinks auf einer Website einbauen. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Querverweise zwischen einzelnen Seiten zu schalten und somit die Backlink-Dichte zu erhöhen. Doch Achtung: Linkstuffing ist nicht förderlich! Werden zu viele unnatürliche Links eingebaut, kann das den gegenteiligen Effekt haben und die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen wieder verschlechtern.

Backlinks und Suchmaschinenoptimierung

Ein Backlink ist eine Offpage-Maßnahme im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Onpage-Maßnahmen sind beispielsweise hochwertiger Content mit Mehrwert für die Besucher. Offpage-Maßnahmen haben weniger mit dem Erscheinungsbild der Website zu tun, sondern mehr damit, wie User die Website nutzen. Sie werden im Backend bearbeitet und liefern den Besuchern ein gutes Nutzer-Erlebnis auf der Seite. On- und Offpage-Maßnahmen sollten in jedem Fall gleichwertig behandelt werden, denn nur so erreicht die eigene Website ein gutes Ranking in den Suchmaschinen.

Beim Linkaufbau gibt es natürlich ein paar Dinge zu beachten. Wer hier detaillierte Informationen sucht, kann sich umfassend bei ROCKET BACKLINKS beraten lassen. Unter anderem sind die Ankertexte der Backlinks essenziell. Denn hier entscheidet sich, ob User auf den Link klicken oder nicht.

Die weltweit größte Suchmaschine, Google, nutzt Backlinks als eines der wichtigsten Kriterien für ihr Ranking innerhalb der Suchergebnisse.

Googles Ranking: Backlinks auf Platz 2

Grundsätzlich gilt: Je mehr Backlinks auf eine Website verweisen, desto besser wird diese Seite in den Suchmaschinen gerankt. Allerdings sind Backlinks nicht das einzige Kriterium für ein gutes Ranking. Die größte Suchmaschine, Google, hat über 200 Kriterien, nach denen Websites gerankt werden. Die Backlinks belegen innerhalb der Google-Kriterien Platz 2. Dies zeigt, wie wichtig Links sind, wenn es um eine gute Platzierung in den Ergebnissen der Suchmaschinen geht. Auf Platz 1 liegt übrigens hochwertiger Content.

Allerdings können Backlinks auch den gegenteiligen Effekt haben. So werden Websites von Google abgestraft, wenn sie viele unnatürliche Backlinks innerhalb kürzester Zeit erhalten. Guter Content und zahlreiche Backlinks gehen also Hand in Hand.

Tipp: Wer viele Backlinks auf die eigene Website hat, muss von Zeit zu Zeit überprüfen, ob alle Links noch funktionieren. Dafür gibt es online verschiedene Tools, die sogenannte Broken Links ausfindig machen sollen. Hier lohnt es sich, den Betreiber der jeweiligen Seite zu kontaktieren, um die Links wiederherstellen zu lassen. Den Broken Links führen zu einem tendenziell schlechteren Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen.

Backlinks sollten hohe Qualität aufweisen

Bei Backlinks kommt es mehr auf Qualität als auf Quantität an. Als Grundsatz gilt: Es ist für das Ranking gut, wenn eine Website viele Backlinks auf sich vereinigt. Doch darüber hinaus sollten die Links, die auf die eigene Website verweisen, themenrelevant sein. Ein zusätzliches Kriterium ist die Art des jeweiligen Backlinks. Damit ein Backlink von Google direkt für das Suchmaschinenranking genutzt wird, muss er das Attribut „Dofollow“ haben. Das bedeutet, dass der Google-Algorithmus dem Link direkt folgt und ihn explizit für das Ranking nutzt. Für dieses Attribut muss derjenige, der den Link setzt, nichts weiter tun. Ein „Nofollow“-Link hingegen muss explizit bestimmt werden und wirkt sich anders auf das Ranking aus. Hier wird im HTML-Code der Verlinkung das Attribut rel=“nofollow“ gesetzt, wodurch der Google-Bot dem Link nicht mehr folgt. Das bedeutet jedoch nicht direkt etwas Negatives – ganz im Gegenteil kann das Attribut notwendig sein, da manche Links sich laut Google sogar negativ auswirken können, wenn sie Dofollow wären. Entsprechend sind Nofollow-Links ein wichtiger Teil einer guten Backlink-Struktur.

Für Backlinks, die das Ansehen der eigenen Website erhöhen sollen, sind Nofollow-Attribute nicht sinnvoll.

Folgende Formate bieten sich für Backlinks generell an:

  • Interviews mit Link zum Interviewpartner
  • Gastartikel mit Link zum Gastautoren
  • Empfehlungen mit Verlinkung zur jeweiligen Website
  • Postings in den sozialen Medien mit entsprechenden, relevanten Verlinkungen

Links, die gegen Googles Standards verstoßen, gelten als schlechte Backlinks. Hier müssen Unternehmen die Augen offenhalten, um solche Links zu erkennen und diese entsprechend abzulehnen. Denn wenn es zu viele schlechte Backlinks gibt, kann die eigene Seite abgestraft werden und erscheint in der Google Suche weiter hinten. Wenn Seiten, die bereits von Google und Co. abgestraft wurden, Backlinks generieren, ist das schlecht für die verlinkten Seiten. Das Gleiche gilt für wenig themenrelevante Links und Links auf Seiten, die qualitativ schlechten Content bieten.

Neben der Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, gehören weitere Bereiche zum Online Marketing. Es gilt, hier ganzheitlich aufgestellt zu sein.

Linkbuilding funktioniert in beide Richtungen

Eine beliebte Methode für das Setzen von Backlinks ist der sogenannte Linktausch. Hierbei tun sich mindestens zwei Websites zusammen und verlinken die andere Seite auf der eigenen Seite. Dies kann sowohl in einem kleinen Rahmen mit einem einzelnen Tausch als auch auf regelmäßiger Basis geschehen. Wichtig ist hier natürlich auch, dass die beiden Seiten inhaltlich zusammenpassen. Zwei Unternehmen aus Branchen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, sollten von dieser Methode Abstand nehmen. Für Unternehmen, die gut zusammenpassen, kann Linktausch eine tolle Möglichkeit des Online Marketings sein.

Mehrere Seiten können sich so gegenseitig unterstützen und das Ranking der eigenen und der anderen Website verbessern. Eine andere Option ist es, für Backlinks zu bezahlen. In der Regel sollten solche Links entsprechend im HTML-Code gekennzeichnet sein, damit klar ist, dass der Link im Grunde Werbung ist. Trotzdem kann ein gekaufter Backlink das Ranking der eigenen Seite verbessern.

Bilder:

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