Ausstattungstipps zur digitalen Weiterbildung – für Homeoffice und unterwegs


Weiterbildung funktioniert heute ganz anders als noch vor wenigen Jahren. Durch die Digitalisierung ist es nicht mehr erforderlich, ein Seminar-Institut vor Ort aufzusuchen, um sich neues Wissen anzueignen. Die Flexibilität hat sich dadurch wesentlich erhöht und auch das Angebot an unterschiedlichen Webinaren ist entsprechend groß. Damit die digitale Weiterbildung zum vollen Erfolg wird, ist jedoch eine entsprechende technische Ausstattung erforderlich. Die folgenden Tools sollten dabei auf keinen Fall fehlen.

Die Basisstation für das Homeoffice: PC oder Laptop

Das Kernelement für die digitale Weiterbildung ist der Computer im Homeoffice. Dabei besteht die Auswahl zwischen einem Desktop-PC und einem Laptop. Beide Varianten bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Vor- und Nachteile eines Desktop-PCs

Vorteile Nachteile
Desktop-PCs sind im Vergleich zu Laptops bei gleicher Leistung günstiger. Desktop-PCs sind unflexibel und können nicht einfach von einem Standort zum anderen transportiert werden.
Sie sind mit einem leistungsfähigen Prozessor ausgestattet. Sie benötigen im Vergleich zu einem Laptop viel Platz und blockieren in Verbindung mit dem Monitor große Teile des Schreibtischs.
Sie verfügen über einen externen Monitor. Desktop-PCs haben in der Regel einen höheren Stromverbrauch als Laptops.
Die meisten Komponenten lassen sich leicht tauschen. So kann der Desktop-PC immer wieder aktualisiert werden.
Desktop-PCs lassen sich einfach selbst reparieren oder können günstig vom Fachmann instandgesetzt werden.

Vor- und Nachteile eines Laptops

Vorteile Nachteile
Laptops sind kompakt und können einfach von einem Ort zum anderen transportiert werden. Vielen Menschen bereitet das Schreiben auf einer Laptop-Tastatur Schwierigkeiten.
Sie bieten gute Konnektivität auch außerhalb der eigenen vier Wände. Im Vergleich zu einem Desktop-PC mit gleicher Ausstattung sind die Kosten zumeist etwas höher.
Laptops verfügen über einen Akku und müssen nicht immer mit dem Stromnetz verbunden sein. Ein Laptop lässt sich nicht so einfach aufrüsten wie ein Desktop-PC.
Der Stromverbrauch ist im Vergleich zu einem Desktop-PC wesentlich geringer. Da die Laptops nicht befestigt sind, können sie herunterfallen und kaputtgehen. Eine Reparatur ist dann meistens zu teuer.
Viele Laptops haben bereits eine Kamera und ein Mikrofon verbaut. Wird das Laptop unterwegs verwendet, besteht ein erhöhtes Diebstahlsrisiko. Beispielsweise bei der Lagerung im eigenen Auto. Zur Sicherheit kann hier aber eine Laptop-Versicherung abgeschlossen werden.

Ob ein Desktop-PC oder ein Laptop die richtige Wahl ist, hängt vor allem von den eigenen Anforderungen ab. Wer ohnehin die meiste Zeit von zuhause aus lernt oder für unterwegs ein Tablet zur Verfügung hat, ist mit einem Desktop-PC besser beraten.

Für alle, die auch einen Computer für unterwegs benötigen, ist das Laptop hingegen die bessere Wahl. Zudem kann es an der Basis zuhause auch mit einem größeren Monitor, einer Tastatur und einer Maus ergänzt werden und bietet so annähernd den gleichen Komfort wie ein Desktop-PC.

Ein Tablet für unterwegs

Vielen ist es einfach zu anstrengend, jedes Mal das Laptop zuhause abzubauen und mitzunehmen. Auf dem Smartphone können viele Lerninhalte aber auch nicht konsumiert werden, weil das Display dafür oftmals zu klein ist.

Die ideale Kompromisslösung für dieses Dilemma ist ein leistungsstarkes Tablet. Denn dieses verfügt in der Regel über einen ausreichend großen Bildschirm und hat darüber hinaus auch noch eine Kamera und ein Mikrofon verbaut.

Wer langfristig Freude mit seinem Tablet haben möchte, sollte jedoch vom Kauf eines Billigprodukts absehen und lieber auf Qualität setzen. Oftmals ist es dabei jedoch gar nicht so einfach, die genauen Anforderungen zu durchschauen. Eine große Hilfe bieten dabei unabhängige Vergleichstests wie etwa jener auf www.vergleich.org. Dort zeigt sich: Auch ein qualitativ hochwertiges Tablet muss nicht zwingend teuer sein.

Zum Preis-Leistungs-Sieger wurde hier das Samsung Galaxy Tab A7 gekürt. Es punktet vor allem durch die einfache Möglichkeit, den vorhandenen Speicher auf bis zu einen Terabyte zu erweitern und eine Schnellladefunktion.

Eine stabile Internet-Verbindung

Ein nicht zu unterschätzender Faktor für die digitale Weiterbildung ist darüber hinaus eine stabile und schnelle Internet-Verbindung. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland beim Glasfaserausbau anderen Nationen wie etwa Polen oder Frankreich deutlich hinterher. In den meisten Fällen erfolgt die Verbindung deshalb über DSL oder Kabel-TV.

Wichtig ist, sich hier nicht von den Werbeangeboten blenden zu lassen, sondern zur Sicherheit entsprechende Vergleichstests im Internet zu studieren. Denn die tatsächlichen Geschwindigkeiten sind oftmals deutlich niedriger als das, was groß auf den Plakaten und Flyern steht.

Wer nur ab und zu unterwegs eine Internet-Verbindung benötigt, kann diese bei einem entsprechenden Tarif auch über sein Smartphone aufbauen. Als dauerhafte Lösung ist mobiles Internet mit einem eigenen Modem jedoch wesentlich besser geeignet.

Tipp: In vielen Cafés und Restaurants gibt es kostenlose WLAN-Angebote für Kunden.

Mikrofon und Webcam für den Desktop-PC

Bei vielen Online-Seminaren erfolgt die Vermittlung des Wissens nicht frontal, sondern in Form von interaktiven Lerneinheiten. Denn erst durch den direkten Austausch des Referenten mit den Teilnehmern und die Aufteilung in kleine Gruppenräume wird die Wissensvermittlung besonders effektiv.

Dazu ist es allerdings erforderlich, dass man als Teilnehmer auch gut gesehen und gehört wird. Bei einem Laptop beziehungsweise einem Tablet ist das dafür erforderliche Equipment in den meisten Fällen bereits integriert. Doch bei einem Desktop-PC müssen Webcam und Mikrofon noch zusätzlich angeschafft werden.

Bei der Auswahl der Webcam sollte dabei vor allem auf die folgenden Faktoren geachtet werden:

  • Auflösung: Die Webcam sollte zumindest über eine Pixelauflösung von 1080p (1920 x 1080 Pixel) verfügen.
  • Objektiv: Hochwertige Modelle verfügen meist über Glasobjektive, während günstige Cams mit Kunststoffobjektiven ausgestattet sind.
  • Lichtkorrektur: Durch eine automatische Lichtkorrektur können schlechte Lichtverhältnisse erkannt und entsprechend verbessert werden.
  • Mikrofon: Die meisten Webcams haben ein Mikrofon verbaut. Dieses sollten zumindest über eine Rauschunterdrückung verfügen, um Hintergrundgeräusche abzudämpfen.
  • Abdeckblende: Wenn die Webcam nicht in Betrieb ist, sollte sie zur Sicherheit abgedeckt werden. Im Idealfall hat sie dafür über eine eigene Abdeckblende.

Wem die Qualität des Mikrofons der Webcam nicht ausreicht, der kann sich auch ein eigenes Mikro besorgen. Besonders beliebt für die digitale Weiterbildung sind Ansteckmikros, die einfach und schnell auf der Kleidung befestigt werden können und kein Hindernis im Betrieb darstellen.

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Es lohnt sich, ein wenig Geld in eine qualitativ hochwertige Webcam zu investieren.

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