Seminar versus E-Learning – oder eine perfekte Kombination


Lernen im Seminar findet häufig an Wochenenden oder über längere Zeiträume in Schulungsblöcken statt. E-Learning ist zeitlich flexibler und nicht auf eine Lernzeit begrenzt. Im digitalen Zeitalter können die Vorteile beider Lernmethoden optimal kombiniert werden.

Seminare zu speziellen Themen

Seminare werden von Lehrinstituten vor allem als Spezialisierung für Fachkräfte angeboten. Überwiegend schicken Arbeitgeber ihre Mitarbeiter zu themenrelevanten Schulungen. Es können auch Themen am Institut gebucht werden. Das bietet sich dann an, wenn in einem Unternehmen – beispielsweise für ein neues Projekt – mehr Fachwissen gebraucht wird. Der Veranstaltungsort von Seminaren ist ein Seminarzentrum, also eine große Räumlichkeit mit lernrelevanter technischer Ausstattung und Platz für viele Seminarteilnehmer. Alternativ können gebuchte Seminare auch in geeigneten Meetingräumen einer Firma stattfinden.

E-Learning mit Ansprechpartnern online

Um E-Learning ohne Kostenexplosion zu nutzen, genügt eine Allnet Flat unter 10 Euro für den zeitlich flexiblen Zugang zum Webinar. E-Learning startet sofort mit der Lehrgangsregistrierung und bleibt noch nach dem eigentlichen Ende eines Seminars verfügbar. Das empfiehlt sich für Lernstoff, der nicht gleich verstanden wurde oder nach einer Weile in Vergessenheit gerät. Ebenfalls ist beim virtuellen Lernen Kontakt mit den Fachlehrern per Chat möglich. Diese sind ebenso fundiert ausgebildet wie ihre Kollegen im Präsenz-Seminar. Die Lernqualität angebotener Webinare ist hoch genug für die Vorbereitung auf Fachabschlüsse bei externen Prüfinstituten.

Vorteile klassischer Seminare

Fragestellungen können im Seminar sofort an den Seminarleiter gerichtet werden. Die Mitarbeit aller Seminarteilnehmer ist vorteilhaft hinsichtlich der Praxisrelevanz der vermittelten Themen. Oft werden durch diese Interaktion Lösungen erarbeitet, die durch bloßen theoretischen Unterricht gar nicht als Problem auftauchen. Dies macht den Intensivunterricht auch im digitalen Zeitalter zur besten »Schnellbesohlung« für anschließende unternehmerische Umsetzung im Firmenalltag. Auch das längste Studium ersetzt nicht praktisches Erleben. Durch Seminare können Wissenslücken gefüllt werden, die den Erfolg von Projekten und der Fachtätigkeit dauerhaft steigern.

Vorteile des E-Learnings

Jeder Lerntyp geht unterschiedlich an das Verinnerlichen von Lehrinhalten heran. E-Learning eignet sich daher gut, um in aller Ruhe mit der persönlichen Strategie dabei vorzugehen. Beispielsweise ist es möglich, in der beruflichen Fachpraxis erst einmal relevante Fragestellungen für sich zu formulieren. In arbeitsfreien Zeiten kann dann beliebig innerhalb des Webinars nach dem für die Antwort nötigen Inhalt gesucht werden. Eine individuelle Lösung mit sofortigem praktischem Nutzen findet sich somit ohne Zeitbegrenzung und örtliche Einschränkung.

Moderner Schulungs-Hybrid: Blended Learning und E-Learning

Blended Learning ist eine Bezeichnung für hybriden Unterricht, also eine Kombination aus Präsenz- und Onlineunterricht. Im Präsenzunterricht wird Wissen als Grundlage vermittelt. Anschließend wird es durch Selbstlernsequenzen als Hausaufgabe mitgegeben. Die Schüler erarbeiten sich Lernstoff, der auf dem gerade durchgearbeiteten Modul aufbaut. Bei der nächsten Unterrichtsstunde in Präsenz ist dieses online erlernte Wissen nötig für das Verständnis der nächsten Lektionen. Ein Nacharbeiten vorläufig nicht verstandener Punkte ist jederzeit im Webinar möglich. Der Vorteil des hybriden Lernens ist die Möglichkeit, das individuell optimale Lerntempo zu finden.

Fazit:

Seminare bleiben auch im digitalen Zeitalter die beste Form der direkten Wissensvermittlung in einer Gruppe mit mehreren Schülern. Ergänzend können Lernerfolge durch E-Learning in gleicher Schulungszeit intensiviert werden. Beliebt und strategisch sinnvoll ist eine Kombination von Präsenz- und Onlineunterricht.

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