Python ist eine Programmiersprache, die mehrere Programmierparadigmen ermöglicht. So wird die objektorientierte, aspektorientierte und funktionale Programmierung unterstützt. [1] Python ist eine vielseitig einsetzbare und leicht erlernbare Programmiersprache, die mit wenigen Grundregeln ein Maximum an Nutzen erschließt. Python wurde mit dem Ziel entworfen, möglichst einfach und übersichtlich zu sein. Durch die Möglichkeit, auch Programme anderer Sprachen als Modul einzubetten, erschließen sich zahlreiche Möglichkeiten. Bei Bedarf lassen sich so beispielsweise zeitkritische Teile durch maschinennah in C programmierte Routinen ersetzen, oder Python kann als Skriptsprache eines anderen Programms dienen (Beispiele: OpenOffice.org, Blender, Maya, PyMOL, SPSS und Gimp). Python ist eine Multiparadigmensprache. Das heißt, es zwingt den Programmierer nicht zu einem einzigen bestimmten Programmierparadigma, sondern erlaubt es, das für die jeweilige Aufgabe am besten geeignete Paradigma zu wählen. Objektorientierte und strukturierte Programmierung werden vollständig unterstützt, weiterhin gibt es Spracheigenschaften für funktionale und aspektorientierte Programmierung. Python verfügt über mächtige Funktionsbibliotheken für alle denkbaren Aufgabenstellungen und ist auf allen gängigen Betriebssystemen und Plattformen zuhause (Windows, Unix, Java, Nokia-Series60-Telefone). Python wird in größeren Projekten eingesetzt, u. A. bei der NASA, im Zope-Server, bei Google und Youtube.