Bestimmungsgrenze


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Bestimmungsgrenze

Die Bestimmungsgrenze ist ein Begriff, der häufig in der analytischen Chemie, insbesondere in den Bereichen der instrumentellen Analytik und der Qualitätssicherung verwendet wird. Sie spielt eine wesentliche Rolle bei der Messung von Konzentrationen von Substanzen in verschiedenen Proben und wird oft zur Beurteilung der Effizienz und Präzision von analytischen Verfahren herangezogen.

Bestimmungsgrenze Definition

Die Bestimmungsgrenze, auch bekannt als Nachweisgrenze oder Detektionslimit, ist die kleinste Konzentration oder Menge eines Analyten (die zu bestimmende Substanz), die mit einer bestimmten analytischen Methode sicher quantitativ bestimmt werden kann. Es handelt sich um einen statistischen Parameter, der abhängig von der Präzision des Messverfahrens ist und unter bestimmten Bedingungen definiert wird. Sie wird oft berechnet als das Dreifache der Standardabweichung des Messrauschens.

In der Praxis bedeutet dies, dass Konzentrationen unterhalb der Bestimmungsgrenze nicht zuverlässig gemessen werden können. Sie sind entweder nicht nachweisbar oder es ist nicht möglich, zwischen den tatsächlichen Konzentrationen und Hintergrundgeräuschen oder Messfehlern zu unterscheiden. Daher sind die Messwerte unterhalb der Bestimmungsgrenze meistens mit einem hohen Unsicherheitsgrad verbunden.

Es ist zu beachten, dass die Bestimmungsgrenze von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter die spezifische Analysemethode, die Qualität der verwendeten Geräte, die Fähigkeiten des Labors oder des Analysten und die Art der Probe selbst.