Austauschbarkeit


Unter Austauschbarkeit versteht man zum Beispiel den Austausch zwischen zwei Gütern/Dienstleistungen. Sie ist gegeben, wenn sich die Güter in Preis, Produktqualität, Funktionalität, technischen Daten und Leistung soweit entsprechen und ähnlich sind, dass sie dazu geeignet sind, denselben Bedarf beim Nachfrager zu decken. Oft genanntes Beispiel für Substitutionsgüter sind Butter und Margarine.

Das Gegenteil von Substitutionsgütern sind Komplementärgüter, das sind Güter, die sich gegenseitig ergänzen, wie Compact Disc und CD-Player. Die strengste Form dieser Komplementarität ist die sogenannte Limitation, bei der die Nachfrage zweier Güter proportional ist, beispielsweise bei Tapeten und Kleister.

Die Unterscheidung zwischen Substitutions- und Komplementärgut geht auf Irving Fisher zurück, der in seiner 1892 erschienenen Dissertation zwischen Substitutionsgütern (damals noch englisch competing goods) und Komplementärgütern (englisch completing goods) unterschied. Bei Substitutionsgütern gibt es ein „entweder − oder“, bei Komplementärgütern ein „sowohl – als auch“.