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Die statistische Prozesslenkung (auch statistische Prozessregelung oder statistische Prozesssteuerung, englisch statistical process control, SPC genannt) wird üblicherweise als eine Vorgehensweise zur Optimierung von Produktions- und Serviceprozessen aufgrund statistischer Verfahren verstanden.

Seminarbeschreibung

Grundlagen der statistischen Prozessregelung – SPC

Inhaltliche Beschreibung:

In dieser Veranstaltung vermitteln wir Ihnen die statistischen / mathematischen Grundlagen, die für ein grundlegendes Verständnis der statistischen Prozess- regelung unabdingbar sind. Dabei wird zunächst beschrieben, welche Ziele mit der statistischen Prozessregelung (SPC = Statistic Process Control) verfolgt werden und wie die Methode in moderne Qualitätsmanagementsysteme eingebunden ist. Anhand von Fallbeispielen üben wir den Umgang mit SPC. Dazu gehören die Unterscheidung von Einflussgrößen und Prozessmerkmalen und deren Auswirkung auf die Auswahl der statistischen Hilfsmittel (Qualitätsregelkarten). Neben den Grundlagen wird ein Überblick über neuere statistische Methoden gegeben, die verstärkt in modernen Produktionsabläufen Anwendung finden. Zusätzlich erläutern wir Prozesskennwerte, die eine wichtige Grundlage in der Kommunikation mit dem Kunden darstellen, da sie den betrachteten Prozess auf wenige Werte reduzieren.

1. Statistische Prozessregelung

Die statistische Prozessregelung kennen wir auch als „Statistical Process Control (SPC). Der Begriff steht für „Prozessregelung“ und nicht etwa für „Prozesskontrolle“. Die Überwachung, Steuerung bzw. Regelung steht hier im Vordergrund. So wird von vorn herein versucht, Fehler zu vermeiden, damit diese Fehler später erst gar nicht entdeckt werden müssen. Die statistische Prozessregelung trägt daher auch sehr stark dazu bei, dass der Fokus sich von der Kontrolle des Endergebnisses immer mehr zur Überwachung des produzierenden Prozesses entwickelt. Sie beinhaltet also eher Prävention als Korrektur.
Die Teilnehmer erhalten in dieser Veranstaltung das grundlegende Rüstzeug, um in der Produktion sinnvoll statistische Auswertungen zu erstellen und diese Auswertungen anschließend einordnen zu können. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einfachen Qualitätsregelkarten (Control Charts) und deren korrekter Auswahl und Anwendung in der Produktion. In einer weiterführenden Veranstaltung wird dann auch auf komplexere Auswertungen und Berechnungen eingegangen. Grundlage für diese Veranstaltung ist das aktuelle SPC Handbuch der AIAG (Automotiv Industry Action Group, Revision 2 – 07/2005).

2. Prozesskennwerte
Neben den Methoden zur statistischen Prozessregelung existieren ebenfalls Methoden zur Ermittlung von Prozesskennwerten. Diese Kennwerte bilden die Grundlage für die Beurteilung eines Prozesses und fassen in wenigen Indices zusammen, was ein Prozess aus Sicht der Kundenanforderungen zukünftig zu leisten vermag oder rückblickend geleistet hat. Die verwendeten Begriffe lauten „Prozessfähigkeit“ und „Prozessleistung“. Mit Hilfe der Prozessfähigkeit untersuchen wir Prozesse im Hinblick auf ihre zukünftige Fähigkeit, die Kundenanforderungen zu erfüllen. Verwendete Größen sind hier der Fähigkeitsindex (Cp) und der kritische Fähigkeitsindex (CSK). Die Prozessleistung bezieht sich auf dass, was der Prozess in der Vergangenheit geleistet hat. Somit kann ein Prozess rückwirkend bewertet und gegebenenfalls verbessert werden. Die betrachteten Größen sind dabei der Leistungsindex (Pp) und der kritische Leistungsindex (Ppk).

ACHTUNG: Im angloamerikanischen Sprachraum werden diese Bezeichnungen zum Teil anders verwendet. Daher ist es immer extrem wichtig festzulegen, über welchen Index bei internationalen Absprachen tatsächlich gesprochen wird!

Seminarinhalte (1 Tag)

  • Grundlegende Terminologie und Methoden der statistischen Prozessregelung
  • Einbindung von statistischen Methoden in Qualitätsmanagementsysteme
  • Prozessfähigkeit und Prozessleistung
  • Umgang mit Qualitätsregelkarten für kontinuierliche Merkmale
  • Umgang mit Qualitätsregelkarten für attributive Merkmale
  • Das SPC-Handbuch der AIAG (Juli 2005)

Zielgruppe

Ingenieure und Techniker aus den Bereichen: Produktentwicklung, Prozessentwicklung, Produktion, Qualitätssicherung

Dauer

1 Tag Präsenzveranstaltung / 9:00-17:00 Uhr

Abschluss

Qualifikationsbescheinigung nach der Präsenzveranstaltung

Kosten

€ 549,- pro Teilnehmer zzgl. gesetzl. MwSt.

Frühstück, Mittagessen, Naschwerk, Gebäck und Getränke während der Veranstaltung

Ab dem 2. Teilnehmer aus dem gleichen Unternehmen gewähren wir einen Nachlass von 10% auf genannte Teilnahmekosten.

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Buchung/ Anfrage

Persönliche Angaben

Preisberechnung

Euro zzgl. MwSt.

Anmeldung der Teilnehmer

Rechnungsadresse (falls abweichend)

Wird gesendet

Leistungsumfang zum Seminar

Abschluss

Zertifikat / Qualifikationsbescheinigung

Workshops

Praxisbezogene Workshops. Fallbeispiele aus Ihrem Hause

Tablet statt Schulungsordner

Gegen 100€ Aufpreis erhalten Sie Ihre Schulungsunterlagen auf einem hochwertigen 9,6`` Samsung Tablet

Austausch

Freiraum zum Austausch, Diskussion, Fragen

Leistungsumfang nach dem Seminar*

Mehrwert für Sie als unseren Kunden

Lernplattform

Zugriff auf digitale Lernplattform

Die jährlichen Kosten von 199€ für die Lernplattform sind im Seminarpreis für 1 Jahr enthalten

Web based Training (WBT)

Lerneinheiten (Tipps & Tricks, Handlungsempfehlungen,...)

Videoplattform

Experten Videos

Downloadbereich

Hilfsmitttel, Schulungsunterlagen, Fachinformationen, eBooks

Sprechstunde

Sprechstunde vor & nach dem Seminar mit dem praxiserfahrenen Trainern & Mentoren

Fotodokumentation der Ausarbeitungen & Workshops

Zugriff auf digitale Lernplattform

Community

Zugang Experten & Mentoren

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Telefon 07063 – 9999 840-0

Seminarbewertung
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  • Fachkomptenz Trainer
  • Weiterempfehlung
4.7





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