Weiterbildung als Qualitätsmerkmal: Warum Seminare für Unternehmen unverzichtbar sind


Bei vielen Führungs- und Arbeitskräften ruft das Wort „Weiterbildung“ unangenehme Assoziationen hervor: Es erinnert an trockene Vorlesungen, müde Augen und deshalb auf den Tischen abgelegte Brillen sowie die Vermittlung von Inhalten, die in der beruflichen Praxis eher selten von Nutzen sind.

Moderne Weiterbildungsmaßnahmen haben mit einer Beschulung für Erwachsene nichts mehr gemeinsam: In einer Welt, die geprägt ist von technologischen Neuerungen und der Globalisierung, stellen Unternehmen ihren Erfolg sicher, indem sie ihren Mitarbeitern fortlaufend neues Wissen vermitteln. Die Veranstalter der Weiterbildungsveranstaltung sind ihrerseits gefragt, die Informationen auf eine ansprechende und didaktisch effektive Weise zu präsentieren. Dieser Artikel erläutert, wie Weiterbildungen ein Qualitätsmerkmal moderner Unternehmensführung darstellen.

Warum sind Weiterbildungen wichtig?

Weiterbildungsmaßnahmen stellen sicher, dass sowohl die Mitarbeiter als auch die Führungskräfte mit dem technologischen Wandel, den dynamischen Anforderungen des wirtschaftlichen Umfelds und kulturellen Veränderungen Schritt halten. Seminare und andere Bildungsveranstaltungen tragen – sofern ansprechend gestaltet – dazu bei, die Mitarbeitermotivation und die Bindung der Arbeitnehmer zum Unternehmen und zu den Kollegen. Firmen, in denen Weiterbildungsmaßnahmen zur Firmenphilosophie gehören, fördern eine Kultur des lebenslangen Lernens.

Für regelmäßige Schulungen sprechen nicht nur philanthropische Gründe, sondern auch und vor allem Wettbewerbsvorteile. Weiterbildungen fördern die Innovationskraft, regen zu kreativem Denken an und stimulieren die Entwicklung neuer Ideen. Mitarbeiter, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, verrichten ihre Tätigkeiten motivierter und haben ein Eigeninteresse am Erfolg der Firma.

Der DAX-Konzern SAP setzt beispielsweise auf eine umfassende Weiterbildungsstrategie, die sowohl die Angestellten als auch die Führungskräfte einbezieht. Das Ziel besteht darin, alle Mitarbeiter fortlaufend auf die sich dynamisch verändernden Anforderungen der Branche einzustellen. Das Konzept zahlt sich aus: SAP ist derzeit das wertvollste börsennotierte Unternehmen Deutschlands.

Vorteile von Seminaren

Seminare gelten als effektive und moderne Form der Weiterbildung. Ihr üblicherweise interaktiver Charakter erlaubt die Diskussion des Gelernten und dessen sofortige Umsetzung anhand praxisnaher Beispiele. Dazu zählen je nach Branche und Ziel des Seminars unter anderem Rollenspiele, Gruppenübungen oder das Durcharbeiten von anonymisierten Fallstudien. Durch die sofortige Anwendung des Erlernten vertiefen die Seminarteilnehmer ihr Verständnis des zuvor theoretisch vermittelten Wissens und erkennen, dass die Seminarinhalte einen praktischen Bezug aufweisen. Dies verändert die Einstellung der Mitarbeiter zur Weiterbildungsveranstaltung und somit deren Motivation. Was einst eine lästige, vom Arbeitgeber vorgeschriebene Pflicht war, wird zu einer interessanten Veranstaltung, deren Nützlichkeit klar erkennbar ist. Ein durchdachtes Seminar mit interaktiven Elementen und herausfordernden Anwendungsbeispielen macht sogar die Vermittlung von trockenem Basiswissen zum Qualitätsmanagement zu einer Weiterbildungsveranstaltung, an die die Mitarbeiter gerne zurückdenken.

Denn erfolgreiche Weiterbildungsseminare vermitteln nicht nur Wissen, sondern stärken auch den Zusammenhalt der Kollegen. Gemeinsame Fortbildungserlebnisse fördern die Teamfähigkeit und ermöglichen den Austausch kreativer Ideen.

Ferner können die Veranstalter Seminare online als Webinare abhalten, wenn es die Art und das Thema der Weiterbildungsmaßnahme erlaubt. Dies erhöht die zeitliche Flexibilität, senkt die Kosten und reduziert den organisatorischen Aufwand.

Erfolgsfaktoren für effektive Seminare

Die wichtigste Komponente, die über den Erfolg eines Seminars entscheidet, ist die Auswahl der Themen. Diese sind auf die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen der Teilnehmer sowie die jeweilige Branche abzustimmen. Dieser Aspekt ist zwar selbstverständlich, gerät bei manchen Weiterbildungsveranstaltungen jedoch gelegentlich aus dem Fokus. Das Resultat sind im ungünstigsten Fall vermittelte Fähigkeiten, die für die Teilnehmer keinen relevanten Nutzen im Berufsalltag haben.

Im Idealfall stimmt der Seminarveranstalter die Lehrinhalte exakt auf die jeweiligen Teilnehmerprofile ab. Dies sorgt für den bestmöglichen Lernerfolg, motivierte Teilnehmer und Seminarleiter sowie den optimalen Einsatz der finanziellen Ressourcen seitens der Unternehmen.

Die Bereitstellung geeigneter Lehrmaterialien mit Praxisrelevanz und die Nutzung technischer Hilfsmittel veranschaulichen komplexe Zusammenhänge und fördern die Verarbeitung des vermittelten Wissens.

Ebenso wichtig wie die Auswahl der Lehrinhalte ist die der Trainer. Diese sollten über fundiertes Fachwissen und Erfahrung in der jeweiligen Branche verfügen. Branchenkenner, die ein Seminar leiten, bringen häufig praxisrelevante Beispiele oder Anekdoten ein. Wer aufgrund der eigenen Berufserfahrung neues Wissen anschaulich vermitteln kann, gewinnt an Glaubwürdigkeit und steigert die Motivation der Teilnehmer.

Ein gelungenes Seminar ist außerdem strukturiert. Eine klare Zeitplanung ist gegeben, Pausenzeiten werden eingehalten. Vorträge und interaktive Phasen wechseln sich ab, um die Aufmerksamkeit der Teilnehmer aufrechtzuerhalten. Das Seminar endet idealerweise mit einer Feedback-Runde, die es allen Beteiligten erlaubt, die Veranstaltung Revue passieren zu lassen.

Schlusswort

Weiterbildungsmaßnahmen sichern den unternehmerischen Erfolg in der globalisierten, sich rasch wandelnden Wirtschaftswelt. Eine kontinuierlich weitergebildete Belegschaft, die sich den verändernden Anforderungen ihrer Branche bewusst ist, stellt das Qualitätsmerkmal eines Unternehmens schlechthin dar.

Moderne Weiterbildungen haben nichts mit langweiligen, monotonen Vorträgen gemein. Erfahrene Seminarveranstalter verstehen es, praxisnahe Inhalte auf den Lehrplan zu setzen, deren Nutzen für die Teilnehmer erkennbar ist. Die Praxisnähe stellt sicher, dass die Arbeits- und Führungskräfte mit den Entwicklungen ihrer Branche Schritt halten.

In Kombination mit der Auswahl erfahrene Trainer und Seminarleiter ist es möglich, trockene Themen anschaulich zu vermitteln und motivierend zu präsentieren. Webinare steigern die Flexibilität und reduzieren sowohl die Kosten als auch den organisatorischen Aufwand.

Eine klare Zeitplanung gibt den Seminarteilnehmern einerseits und den Lehrenden andererseits eine zeitliche und programmatische Orientierung.

Feedback-Runden zum Ende der Veranstaltung erlauben es den Teilnehmern, Lob und Kritik zu äußern, sodass sichergestellt ist, dass jedes neue Seminar erfolgreicher wird als das vorherige.

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