Innovatives Auditing: Eine Alternative zur Routine


Bei der Ankündigung eines weiteren Audits reagieren viele mit einem resignierten Seufzen oder einem skeptischen Augenrollen. „Welchen Nutzen bringt das schon?“ Diese Frage stellen sich insbesondere interne Auditoren, Qualitätsmanagementbeauftragte und QM-Leiter. Die Ursachen für diese Skepsis sind vielfältig, doch oft liegt sie darin begründet, dass Audits zu einem ritualisierten Akt verkommen sind, der wenig greifbaren Mehrwert verspricht.

Innovatives Auditing: Eine Alternative zur Routine

Ein neuer Ansatz für Audits

Es geht auch anders – und zwar gemäß den geltenden normativen Vorgaben, wie der ISO 19011:2018. Statt uns in starren Ritualen zu verlieren, sollten wir die Möglichkeiten moderner Audits ausschöpfen. Remote Audits haben gezeigt, dass räumliche Distanz kein Hindernis sein muss. Durch funktionsorientierte Audits können wir deutlich mehr Nutzen generieren, indem wir sie auf weniger Funktionen fokussieren.

Der Wandel vom Ritual zur Innovation

Während Audits traditionell oft eine Governance-Funktion hatten und darauf abzielten, Compliance und Konformität nachzuweisen, können sie auch ein Instrument zur Identifizierung von Verbesserungspotenzialen sein. Doch wie gelingt dieser Wandel?

Neue Wege, neue Erkenntnisse

Statt sich in der Routine zu verlieren, können alternative Auditformate wie Workshops, Stellvertreteraudits oder sogar Gamification eingesetzt werden. Bei der „Teilnehmenden Beobachtung“ wird der Auditor nicht als Prüfer wahrgenommen, sondern als interessierter Lernender. So entsteht eine offene und konstruktive Atmosphäre, die Raum für Innovation bietet.

Beispiele für innovative Audits

  • Best Practice vs. Nicht bewährt: Statt Zufallsstichproben zu verwenden, wählen Sie gemeinsam mit den Auditierten ein herausragendes Beispiel und ein negatives Gegenbeispiel aus. So können Chancen erkannt und Risiken vermieden werden.
  • Von hinten nach vorne auditieren: Brechen Sie mit der traditionellen Vorgehensweise und auditieren Sie die Unternehmensprozesse von hinten nach vorne. Beginnen Sie mit der Auslieferung und arbeiten Sie sich bis zur obersten Leitung vor. Dabei werden besonders die Schnittstellen und Übergabepunkte im Fokus stehen, was zu tieferen Erkenntnissen führt.
  • Stellvertreteraudit: Richten Sie ein Audit gezielt auf die „2. Reihe“ im Unternehmen aus. Dadurch werden neue Perspektiven gewonnen, Auditroutinen vermieden und das Risiko minimiert.

Fazit: Mehr als nur ein Pflichtprogramm

Der Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen nach ISO 19011 ist wichtig, aber Innovation und Kreativität sind entscheidend, um Audits lebendiger und zielführender zu gestalten.

Probieren Sie neue Methoden aus, machen Sie eigene Erfahrungen und entdecken Sie, wie viel Spaß Audits machen können, wenn man sie anders angeht.

Bei der Quality Services & Wissen GmbH stehen wir Ihnen mit maßgeschneiderten Trainings zur Seite, um Ihre Organisation nachhaltig zu verbessern.

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