Die Prozessanalyse wird eingesetzt um Prozesse zu visualisieren und um Zusammenhänge transparent darzustellen. Werden die Verschwendungskriterien des Lean Managements zur Bewertung der Prozesse verwendet, spricht man von der Wertstromanalyse oder value stream mapping (VSM).

Prozessanalysen, Workflow-Analysen und Wertstromanalysen (value stream mapping) sind starke Werkzeuge um Abhängigkeiten, Ineffizienzen und Verbesserungspotentiale aufzuzeigen. Sie sind Teil der frühen Phasen jedes Verbesserungsprojekts.

Die Vorteile

• Transparenz über den Prozess

• einheitliches Prozessverständnis auf Basis aktueller Daten

• Identifikation von Optimierungspotentialen und Schwachstellen

• Kennzahlenbasierte Entscheidungen möglich


Vorgehensweise

Zunächst wird der ausgewählte Prozess ausgehend vom Startpunkt grob mit etwa 10 Einzelschritten beschrieben und als Flussdiagramm mit Hilfe von Pfeilen graphisch dargestellt. Diese groben Einzelschritte werden im zweiten Durchgang verfeinert. Für jeden Einzelschritt werden die relevanten Kenngrößen wie z.B. die erforderliche Mitarbeiterzahl, Taktzeiten, Liege-, Warte- und Prüfzeiten, Bestände und Losgrößen, die Ausschußzahlen  sowie Probleme und Besonderheiten erfasst.

Als Schwachstellenanalyse wird häufig die Auswertung der Prozessanalyse nach den aufgetretenen Problemen bezeichnet. Erfolgt die Auswertung nach der Zeit und /oder den Beständen vor den Maschinen, handelt es sich um eine Engpassanalyse. Sollen Optimierungspotentiale im Prozess aufgedeckt werden, verwenden wir häufig die Evolutionsgesetze aus TRIZ zur Bewertung der Prozessschritte. Ebenso aufschlussreich ist die Bewertung nach den Kriterien “wertschöpfend” – “wertermöglichend” –  “nicht wertschöpfend” im Sinne der Verschwendungsarten Muda – Mura – Muri.

Wir setzen Prozessanalysen und Wertstromanalysen standardmäßig zu Beginn und zum Ende von Verbesserungsprojekten ein, denn sie bildet die tatsächlichen Gegebenheiten ab, schafft ein einheitliches, gemeinsames Prozessverständnis bei allen Beteiligten und sensibilisiert für die realen Notwendigkeiten. Zu Beginn werden die Verbesserungspotentiale erkennbar, zum Ende zeigen sie die Wirksamkeit der Verbesserungsmassnahmen.

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