Unrecognizable senior person playing chess.

Wie geht es weiter mit Six Sigma?

Nach der großen Euphorie der 90er- und 00er-Jahre ist es in den letzten Jahren etwas stiller geworden um Six Sigma. „Six Sigma ist ein weiterer Modetrend, der kommt und wieder verschwindet“, sagen kritische Stimmen. Für andere ist die Methode vorwiegend für die Großserienproduktion geeignet und vor dem Hintergrund zunehmender Produktdiversifizierung in der Massenfertigung nicht mehr zeitgemäß. „Wer braucht im Zeitalter von 3D-Druck und Industrie 4.0 noch eine Methode, die für die Industrielandschaft der 90er Jahre entwickelt wurde?“, so die Kritik. Dabei werden jedoch 2 Punkte übersehen.

Erstens:

Six Sigma ist eine systematische Zusammenstellung bewährter, teilweise Jahrzehnte alter Werkzeuge, statistischer Methoden und eines auf Improvement abgestimmten Projektmanagements. Das hat wenig mit einer Modeerscheinung zu tun.

Zweitens:

Auch hochindividualisierte Produkte werden in Prozessen hergestellt. In Prozessen, die auch ab und zu einen Optimierungsbedarf haben dürften.

Angesichts des weiter zunehmenden Kostendrucks und der durch die social media vermittelten steigenden Kundenansprüche (von neuen Produkten existieren im Handumdrehen Videos und Testberichte zu Nutzung und Belastbarkeit) werden Effizienz und Qualität immer wichtiger. Six Sigma vereint die Ziele Profitsteigerung, Ressourcenschonung und Null-Fehler-Qualität. Gerade für den Industriestandort Europa ist dies in Zukunft wichtiger denn je.


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