Quality management

Qualität von morgen: Die heutige Herausforderung

Qualität, das habe ich ja bereits an anderer Stelle thematisiert, ist kein Zeitwort und auch nicht auf bestimmte Bereiche beschränkt. Qualität ist vielmehr und fast schon ein Kulturgut und als solches sollte es Einzug in alle Unternehmensebenen halten – und sich fest in der Unternehmenskultur verankern. In jedem Abschnitt der Planung, Produktion und Evaluation.

Obgleich Qualität im Kern kein Zeitwort ist, ist ihre spezifische Definition aber natürlich abhängig vom Umfeld, in welchem sie sich bewegt. Und dieses Umfeld bezieht sich natürlich auch auf zeitliche Dimensionen, also auch auf die Zukunft. In dieser, so die Ergebnisse einer Studie des Zukunftsinstituts, seien neue Maßstäbe für Produkte, Prozesse und Unternehmen im Sinne  von Qualität als Erfolgsfaktor und Differenzierungsmerkmal unerlässlich. Oder, um es anders zu sagen: Das beste Alleinstellungsmerkmal ist höchste Qualität, sei es in Form von Service Excellence oder anderer herausragender Merkmale, die Kunden nicht nur zufriedenstellen, sondern begeistern.

Andere Zeiten – andere Kriterien – andere Qualität?
Tatsächlich, und das können wir alle am eigenen Verhalten nachvollziehen, hat sich unser Anspruch an Qualität verändert. Sei es Produkten oder auch Dienstleistungen gegenüber. Wir wollen mehr! Mehr Service, mehr Transparenz, mehr Individualität, mehr Gesundheit und mehr Nachhaltigkeit! Was sich zudem und im Zuge der Social Media verändert hat, ist das Gewicht der Stimme der Kunden und die öffentliche Nachvollziehbarkeit von Qualität(sversprechen). Die Studie „Die Zukunft der Qualität – Neue Maßstäbe für Produkte, Prozesse und Unternehmen“ des Zukunftsinstituts zeigt zudem auf, dass:

Qualität künftig Individualisierung ist
Es geht nicht mehr nur noch darum, dass Produkte rudimentäre Bedürfnisse erfüllen. Sie müssen vielmehr über den bloßen Standard hinaus auf individuelle Wünsche ausgerichtet werden. Keine Masse, sondern Klasse und damit auch keine schier unendliche Auswahl an unterschiedlichen Varianten, sondern perfekt auf persönliche Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmte Produkte und Services. Das verlangt Flexibilität und Beweglichkeit von Unternehmen und Mitarbeitern.

Qualität durch ökologischen und sozialen Mehrwert Die zunehmende Bereitschaft der Kunden, auch etwas mehr Geld für faire, nachhaltige und gute Produkte bzw. Produktion auszugeben, geht einher mit der kritischen Betrachtung der Produktlebenszyklen: Wie viele Ressourcen wurden aufgewendet, um dieses Produkt herzustellen? Wie lassen sich die Bestandteile dieses Produkts wiederverwerten? Sollten die Produkte nicht eher teurer sein, dafür aber länger halten? In jedem Fall konsumiert das Gewissen immer und überall mit – und das ist entscheidend zu wissen, wenn man exzellente Qualität bieten möchte.

Qualität ohne Komplexität Moderne Produktionsprozesse sind äußerst komplex, multinational und für Laien kaum zu verstehen. Setzt man anstelle komplexer Vorgänge den Fokus auf kurze Weg, also auf  die Region und lokale Wertschöpfung, wird man eher für Transparenz sorgen können. Diese nämlich führt zu Vertrauen und das ist für Kunden ein enorm wichtiger Qualitätsfaktor.

Qualität, die man sieht und fühlt Qualität spiegelt sich nicht zuletzt auch im Design eines Produktes wider. Und der Leitsatz Form follows function hat auch beim Thema Qualität seine Berechtigung. Produkte müssen nicht nur schön, sondern auch schön einfach zu bedienen sein, also eine intuitive Usability vorweisen. Das gilt eben auch für Dienstleistungen: Auch sie müssen so proaktiv gestaltet werden, dass Kunden schnell und unkompliziert jene Antworten und Hilfestellungen bekommen, die sie in diesem Moment benötigen.

Qualität macht gesund Produkte besitzen Qualität, wenn sie die Gesundheit nicht nur nicht gefährden, sondern fördern, am besten in Form intelligenter Materialien, mitdenkenden Smarthome-Lösungen und die Gelenke und Psyche der Mitarbeiter schonenden Produktionsprozessen. Der gesundheitliche Mehrwert besteht also nicht mehr bloß darin, dass ein Produkt keine krankheitserregenden Stoffe beinhaltet und man künftig wohl lesen wird: Dieses Produkt macht sie gesund, froh und entspannt!

Qualität ist zentral Das Qualitätsmanagement von morgen nimmt bereits heute eine zentrale Rolle  im gesamten Wertschöpfungsprozess ein. Und dieser Wertschöpfungsprozess beginnt und endet nie. In diesem Sinne sind auch ein professionelles Reklamationsmanagement und Beschwerdemanagement essentielle und integrative Bestandteile jeder Strategie.

Eine ganzheitliche Sicht auf alle Details, die Qualität in der Planung, Fertigung und bei der Kundenbindung ausmachen, bietet neben der 8D-Methode, auch APQP, FMEA und Service Excellence. Als Bestandteile eines einheitlichen Qualitätsmanagements setzen alle auf den „Panorama-Blick“, der vor allem auch Aussichten auf morgen zulässt. Und morgen sehen die Qualitätsanforderungen anders aus. Schärfen also auch Sie Ihren Blick und betrachten Sie Qualität mit anderen Augen. Wir sehen Ihnen dabei gerne über die Schulter und geben Ihnen neue Perspektiven in unseren Schulungen, Workshops und Seminaren, mit den besten Tools, professionellen Trainern und Moderatoren.

Weitere Informationen finden Sie auf:
http://www.8d-kontor.de/ und http://www.kontor-gruppe.de/


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