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Produktionsprozesse optimieren und effizient gestalten

Produktionsprozesse optimieren und effizient gestalten.

Bereits seit den 1980er-Jahren sind viele Produktionsprozesse in der verarbeitenden Industrie computergesteuert. Auf diese Weise konnten Fertigungsunternehmen in den vergangenen Jahrzehnten ihre wirtschaftliche Effizienz enorm steigern. Mittlerweile sind Fertigungsprozesse hochautomatisiert, gleichzeitig schreitet auch hier die internetbasierte Digitalisierung unaufhaltsam voran. So ist die Vollendung der Verschmelzung von Produktion und IT, die sogenannte Industrie 4.0, das Trend-Thema der Branche schlechthin. Wirtschaftliche Effizienz, Termin- und Liefertreue sowie ein Maximum an Schnelligkeit und Flexibilität sind heutzutage die zentralen erfolgsentscheidenden Faktoren für Fertigungsunternehmen. Um im weltweiten Konkurrenzkampf mithalten zu können, ist neben der optimalen Nutzung aller Ressourcen und der umfassenden Planung der Fertigung vor allem ein lückenloser Informationsfluss zwischen den Geschäfts- und Produktionsprozessen grundlegend.

Planungsinstrumente wie Manufacturing Execution Systeme (MES) liefern Daten zur Anlagen- und Maschinenauslastung, der Liefertreue und den Beständen sowie zur Prozess- und Lieferqualität. Sie geben Auskunft über den aktuellen Status der Produktion und über Abweichungen von Soll-Vorgaben. Herkömmliche Planungstools stoßen allerdings – insbesondere bei komplexen Produktionsabläufen mit variierenden Zielstellungen, wie etwa Erhöhung der Auslastungen oder frühzeitiger Feststellung von Engpässen – schnell an ihre Grenzen. Sollen die via MES gewonnen Daten nicht allein zur Kontrolle, sondern auch zur Optimierung der Produktion bei konstant hoher Qualität genutzt werden, müssen alle relevanten Prozess- und Qualitätsdaten in einer einheitlichen Datenbasis erfasst sowie zentral und in Echtzeit verfügbar sein. Die Zukunft wird deshalb jenen MES gehören, die die Lücke zwischen ERP-System (Enterprise Resource Planning) und Produktion schließen. Integrierende MES sorgen als moderne Informationsdrehscheibe für transparente Prozesse, eine bessere Aussteuerung und damit für effizientere Abläufe in Produktion, Qualitätsmanagement und Logistik.

Laut aktuellen Erhebungen steht für ca. 60% der Fertigungsunternehmen im D.A.CH-Raum das Thema „Effizienz- und Produktivitätssteigerung in der Produktion“ in den nächsten 12 Monaten im Vordergrund ihrer strategischen Überlegungen. Viele Unternehmen haben diesbezüglich bereits die entscheidende Rolle von MES als zentrale digitale Schnittstelle zwischen Produktions- und Managementebene erkannt, nutzen aber häufig noch heterogene Lösungen, die einige Schwächen mit sich bringen.

Besser wäre jedoch eine integrierte Lösung aus einem Guss, die das komplette Spektrum der Fertigungsprozesse unterstützt: Von der Planung, Steuerung über die Qualitätssicherung bis hin zur Betriebs- und Maschinendatenerfassung und der zielgerichtete Auswertung von Kennzahlen.

Welches MES jeweils am besten passt, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Grundsätzlich aber gilt, dass ein leistungsfähiges MES alle wesentlichen Prozess- und Qualitätsdaten in einer einheitlichen Datenbasis bündelt und diese zentral zur Verfügung stellt. So sind für die Geschäftsleitung andere Parameter relevant als für die Produktion, das Qualitätsmanagement oder die Logistik. Idealerweise bietet das MES eine nutzerspezifische und individuell konfigurierbare Perspektive – von den einzelnen Fertigungsstufen bis hin zu einer übergeordneten Sicht auf das gesamte Produktionssystem. Da Tablet-PCs und Smartphones mittlerweile den ortsunabhängigen und permanenten Zugriff auf Informationen ermöglichen, sollte auch die Ausgabeform der Daten an das Nutzerverhalten der Anwender anpassbar sein.

Transparente Produktionsprozesse

Der Dresdner Softwarehersteller InQu Informatics hat eine MES-Lösung entwickelt, in der alle voran genannten Punkte realisiert werden konnten. Der MES-Spezialist liefert mit seiner Produktionssoftware InQu.MES der verarbeitenden Industrie ein passgenaues Instrumentarium zur Beherrschung aller Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette – und das nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch unterwegs per mobilem browserfähigen Endgerät. Das integrierende MES, das sowohl unabhängig als auch im Verbund mit anderen Systemen arbeitet, schließt die Lücke zwischen ERP-System und Produktion und erfüllt die geforderten Standards gemäß der Richtlinien VDI-5600 und des VDMA-Einheitsblattes 66412-1 in vollem Umfang. Die einzelnen Komponenten der MES-Suite unterstützen das komplette Spektrum der Fertigungsprozesse von der Planung und Steuerung über die Qualitätssicherung bis hin zu Management und Auswertung der Prozesse. Durch eine gesteigerte Transparenz in Fertigung und Montage und effizientere Produktionsabläufe sorgt die Lösung für eine reibungslose Umsetzung der Planvorgaben. Auf diese Weise verhilft sie mit reduzierten Durchlaufzeiten, gesteigerter Liefertermintreue und mehr Transparenz in den Produktionsprozessen, den Anforderungen des Marktes besser zu entsprechen.

Laut einer Studie eines unabhängigen Beratungshauses erfüllt die Software aktuell als eines der wenigen am Markt verfügbaren Systeme die Standards der Qualitätsklasse 1 und garantiert damit langfristigen Erfolg in der effizienten Unternehmensplanung und -steuerung.

„InQu.MES entspricht höchsten funktionalen Ansprüchen sowohl bei diskreten, als auch bei rezeptgesteuerten Prozessen. InQu Informatics ist einer der wenigen MES Anbieter, der alle Komponenten eines qualifizierten MES selbst entwickelt hat. Neben der Funktionalität ist der Innovationsgrad hervorstechend und dass man bei der Entwicklung der Module immer auf eine intuitiv zu bedienende ansprechende Oberfläche achtet.“

 

Investitionssicherheit

Bei der Auswahl eines passenden Lösungsanbieters sollten potentielle MES-Anwender darauf achten, dass die Software Investitionssicherheit bietet und sich nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur einbetten lässt. Das ist bei der MES-Suite von InQu Informatics der Fall. Die branchenunabhängig einsetzbare Software des zertifizierten Microsoft- und SAP-Partners basiert auf der .NET-Plattform von Microsoft. Dadurch lässt es sich leicht mit Microsoft-Anwendungen verknüpfen. Die Mircosoft.NET-Technologie gewährleistet dem Anwender langfristige Investitionssicherheit, da durch den Datenaustauch mit beliebigen Systemen und Schnittstellen Anwendungen passgenau umgesetzt werden können.

Fest steht: Für verarbeitende Unternehmen im hochdynamischen Produktionsumfeld sind intelligente MES-Lösungen mittlerweile nahezu unverzichtbar, da sie flexiblere, schnellere und transparentere Fertigungsprozesse ermöglichen und die Anforderungen einer global vernetzten Industrie an einen Echtzeit-Informationsaustausch erfüllen.

Als Grundlage einer effizienten Planung, Steuerung und Durchführung aller Produktions-, Qualitäts- und Logistikprozesse ist das MES der Schlüssel zum Erfolg durch gesteigerte Produktivität bei konsequenter Kostensenkung.


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