Jeden Tag ein bisschen besser werden

Unternehmen sollten strategisch denken, also langfristig und nachhaltig und damit unternehmerisch verantwortungsvoll im Hinblick auf Qualität, Kundenbindung, Mitarbeitermotivation usw. agieren. Die stetige Verbesserung von Prozessen im Sinne eines Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) sichert neben der Qualität auch die Wettbewerbsfähigkeit und das Image von Unternehmen. Unternehmen, die sich den Slogan „Jeden Tag ein bisschen besser (werden)“ verinnerlichen, zeigen damit deutlich auf, dass ihnen der selbstkritische Umgang mit den eigenen Verbesserungspotenzialen und dem Bewusstsein, täglich daran arbeiten zu wollen, sehr wichtig ist.

Der oben angesprochene Verbesserungsprozess ist ein permanenter Lernprozess. Wie heißt es doch so schön, wenn der Mentor zum Mentee oder der Vater zum Sohne sagt: „Bleiben hier am Ball“. Der Ball bedeutet im übertragenen Sinne Kontinuität. Um am Ball zu bleiben, bedarf es klarer Strukturen, festgelegter Ziele und Vorgaben durch die Unternehmensführung.

In der Praxis wird der PDCA-Zyklus gerne als Rad dargestellt, das Unternehmen (manchmal mühsam) einen Berg bzw. eine schiefe Ebene hinaufrollen müssen. Man kann sich das auch so vorstellen: Die schiefe Ebene symbolisiert das zunehmende Qualitätsbewusstsein von Kunden oder das Motto „Jeden Tag ein bisschen besser (werden). Wenn Unternehmen ihre Qualitätssicherung unzureichend oder nachlassend betreiben bzw. nicht jeden Tag versucht wird, besser zu werden, dann rollt das mühsam vom Unternehmen, seinen Führungskräften und Mitarbeitern hinaufbewegte Rad wieder zurück – undankbare Aufgabe mit negativen Konsequenzen für das Unternehmen.

Jeder Kunde wünscht sich einen Lieferanten zu haben, der das Ziel verfolgt, jeden Tag ein bisschen besser zu werden und dafür bereit ist, die entsprechende Organisation dafür aufzubauen und das Bewusstsein bei den Mitarbeitern zu schaffen. Sie wünschen sich das doch von Ihrem Lieferanten auch? Im Interesse Ihrer Kunden sind Sie doch auch bestrebt, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Deshalb sollten Sie im Gegenzug auch Ihre Kunden jeden Tag positiv „überraschen“. Das erreichen Sie mittels eines systematischen Ideen- und Fehler-Managements und dem kontinuierlichen Arbeiten an Verbesserungsaktivitäten.

Ein alltägliches Beispiel: „Keiner hat die Zeit zum Aufräumen – aber jeder hat die Zeit zum Suchen.“ – Kennen Sie das Phänomen auch? Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz sind immer auch ein Spiegelbild dafür, wie produktiv ein Unternehmen ist und mit welcher Qualität gearbeitet wird. Die Realität in den Unternehmen sieht jedoch häufig anders aus: Es befinden sich Gegenstände am Arbeitsplatz, die dort nicht gebraucht werden, zu viel Material versperrt die Wege. Werkzeuge liegen kreuz und quer herum und müssen bei Gebrauch gesucht werden. Verschwendung zu vermeiden ist heutzutage damit keine Option, sondern unabdingbare Voraussetzung, um das Überleben des Unternehmens zu sichern.

Schaffen Sie sich einen Standard, der die Qualität der Arbeit erhöht, jegliche Art von Verschwendung reduziert und damit auch Ihrem Kunden einen Nutzen bringt – und das Tag für Tag.


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