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Ideenmanagement in neuen Arbeitswelten

Die Digitalisierung wird die Arbeitsbiografie generell aller Beschäftigten beeinflussen. Unternehmen werden künftig mit ihrer wertvollsten Ressource – dem Wissen und der Innovationskraft ihrer MitarbeiterInnen – sorgsamer umgehen (müssen). Kreativität wird in der digitalisierten, vernetzten Arbeitswelt der Zukunft noch mehr als bisher zur Kernkompetenz.

Um Ideenmanagement in neuen Arbeitswelten geht es bei der nächsten ZI Konferenz Ideenmanagement, die Anfang März 2016 in Berlin stattfindet. „Wie müssen wir das Ideenmanagement gestalten, damit es adäquat auf die sich verändernden Rahmenbedingungen reagieren kann?“, das ist die zentrale Frage, über die auf der diesjährigen Konferenz des Zentrums Ideenmanagement in Berlin gesprochen und diskutiert wird.

Der Weg dorthin soll über die Methode Design Thinking führen, die auf der Konferenz vorgestellt und angewendet wird. „Die Methode Design Thinking ist geeignet, diese Fragestellung zu bearbeiten und sie für Sie erlebbar zu machen“, kündigt Christiane Kersting an.

Die Konferenz beginnt am Dienstagnachmittag mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Norbert Thom, Gründer und emeritierter Direktor des Instituts für Organisation und Personal an der Universität Bern. Er blickt auf fünf Jahre Zentrum Ideenmanagement zurück und spricht über die Arbeitswelt 4.0 als Herausforderung für das Personal. Und Prof. Dr. Swetlana Franken, Professorin für Personalmanagement an der FH Bielefeld, ergänzt mit einem zweiten Impulsvortrag Aspekte zur Führung in der digitalisierten Arbeitswelt.

Mit Design Thinking von der Theorie zur Praxis

Die Einführung in die Methode übernimmt Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Und damit es von Anfang an nicht bei der Theorie bleibt, leitet Johannes Meyer von der HPI Academy in Potsdam, der auch die Gesamtveranstaltung moderiert, eine Kurzübung zu Design Thinking. Der Mittwoch ist dann ganz der gemeinsamen Arbeit gewidmet. Das große Thema: „Wie kann mit Design Thinking das Instrument Ideenmanagement verändert werden?“ In Teams folgen die Konferenzteilnehmer dem Design-Thinking-Prozess, der sie in iterativen Schleifen durch sechs verschiedene Phasen führt: Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideen finden, Prototypen entwickeln, Testen. „Das Ergebnis wird umso wertvoller für Sie sein, je mehr Sie sich darauf einlassen und mitmachen“, wirbt Christiane Kersting. Nach dem gemeinsamen Mittagessen präsentieren die Teams dann ihre Ideenprototypen jeweils gemeinsam mit einem anderen Team. Die anschließende Kaffeepause gibt Gelegenheit, sich über die Erfahrungen und Ideen des Tags auszutauschen.

Ideenmanagement konkret

Am späteren Nachmittag rückt dann die konkrete Arbeit im Ideenmanagement in den Mittelpunkt. Zunächst stehen die Statusberichte der Expertenkreise beim Zentrum Ideenmanagement auf dem Programm. Vertreter der Expertenkreise Technologie, Software und Benchmark, Internationales Ideenmanagement, Unternehmenskultur, Modulares KVP und Öffentlichkeitsarbeit berichten über die Ergebnisse ihrer Arbeit. Zwei Impulsvorträge übers Ideenmanagement schließen dann das Tagungsprogramm für den Mittwoch ab. Dabei geht es um Ideenmanagement im Arbeitsschutz und um Ideenmanagement in neuen Arbeitswelten. Höhepunkt des Tages: Beim abendlichen Konferenzdinner werden die Awards für die beste Idee beziehungsweise das beste Ideenmanagement 2016 verliehen, ausgesucht aus den Vorschlägen von Führungskräften und Azubis internationaler Unternehmen.

Ideenmanagement und Organisationsformen der Zukunft

Auch der dritte Tag folgt der thematischen Zweiteilung von Tag zwei – zunächst geht es um ein allgemeines Thema, in der zweiten Tageshälfte dann um Ideenmanagement konkret: Wie sehen Organisationsformen der Zukunft aus und was bedeutet das für die Art, in der Ideen generiert werden? Um diese Frage geht es am Donnerstagmorgen im Vortrag von Stefan Faatz-Ferstl und Julian Vester. Anschließend tauschen sich die Konferenzteilnehmer in einer moderierten Diskussion darüber aus, was das für ihre eigene Arbeitswirklichkeit bedeutet. Darauf folgt das Forum Best Practice mit acht Beispielen für erfolgreiches Ideenmanagement. Dreimal eine halbe Stunde lang haben die Teilnehmer Gelegenheit, den für sie interessantesten Beispielen zu folgen. Und „Anregungen to go“ mit auf die Heimfahrt zu nehmen. Zum Abschluss mal was anderes: Die Highlights der Konferenz, die besten entstandenen Ideen, stellen Markus Berg und Elisabeth Ostermann von Vitamin T – Theater und Training für Veränderung in einem humorvollen Theaterstück zusammen. Klingt nach Mitmachen. Dazu lädt Organisatorin Christiane Kersting ein: „Wir gestalten gemeinsam, was wir von dieser Tagung mit nach Hause nehmen.“

Das Zentrum Ideenmanagement, beheimatet im Deutschen Institut für Ideen- und Innovationsmanagement GmbH, Frankfurt am Main, ist die Interessenvereinigung für das Ideenmanagement in Deutschland. Es ist führend auf dem Gebiet des zukunftsorientierten, unternehmensspezifischen Ideen- und Innovationsmanagements.

⇒ZI-Konferenz Programm 2016 als PDF downloaden

ZI-Programm_03-2016_03_Doppelseiten

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