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International Food Standard

In der Industrie sind Lieferantenaudits seit Jahren ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit. Immer stärkere Anforderungen der Verbraucher, die zunehmende Gefahr von Schadenersatzansprüchen sowie die Globalisierung der Warenströme machten die Entwicklung eines einheitlichen Qualitätssicherheitsstandards notwendig.

Der IFS dient der einheitlichen Überprüfung der Lebensmittelsicherheit und des Qualitätsniveaus der Produzenten. Er ist einsetzbar für alle Fertigungsstufen, die an die landwirtschaftliche Erzeugung anknüpfen, in denen Lebensmittel „bearbeitet“ werden.

Was sind die Ziele des International Food Standard?

IFS Standards sollen sicherstellen, dass zertifizierte Unternehmen gemäß den mit den Kunden vereinbarten Spezifikationen ein konformes Produkt produzieren bzw. eine Dienstleistung erbringen und über einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) stetig an der Verbesserung arbeiten.

  • Ein gemeinsamer Standard mit einem einheitlichen Bewertungssystem
  • Zulassung von akkreditierten und qualifizierten Zertifizierungsstellen und Auditoren;
  • Schaffung einer Vergleichbarkeit und Transparenzinnerhalb der gesamten Lieferkette;
  • Kostensenkung sowohl bei Lieferanten als auch beim Handel.

 

Wie ist der IFS Food Standard aufgebaut?

Der IFS gliedert sich in 4 Teile:

  1. Teil 1: Auditprotokoll (Auditbewertung, Auditdurchführung, verschiedene Schritte bis zur Zertifikatsausstellung etc.)
  2. Teil 2: Technische Anforderungen: Die Checkliste beinhaltet 250 Anforderungen, die sich in 5 Kapitelunterteilen:
    o Unternehmensverantwortung
    o Qualitätsmanagement
    o Personalmanagement
    o Produktionsprozess/ Herstellungsprozess
    o Maßnahmen, Analysen, Verbesserungen
  3. Teil 3: Anforderungen an Akkreditierungsstellen, Zertifizierungsstellen und Auditoren
  4. Teil 4: Berichtswesen (Layoutvorgaben Bericht, Maßnahmeplan, Zertifikat

 

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