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Brainwriting

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Brainwriting

Brainwriting Definition

Die Grenzen zwischen Brainstorming und Brainwriting verschwimmen im Falle des elektronischen Brainstorming, das über elektronische Meetingsysteme online durchgeführt werden kann. Elektronisches Brainstorming ähnelt dem Brainwriting, indem Beiträge schriftlich erfasst werden. Es ähnelt dem Brainstorming dahingehend, dass alle Beiträge den anderen Teilnehmern sofort auf einem gemeinsamen „Flipchart“ angezeigt werden. Dabei vermeidet die Parallelisierung und Anonymisierung der Beiträge die aus dem klassischen Brainstorming bekannten blockierenden Einflüsse der Gruppe und ermöglicht die spontane Reaktion auf Beiträge anderer Teilnehmer.

Regeln des Brainwriting

Beim Brainwriting wird wie beim Brainstorming darauf geachtet, dass alle Faktoren, die die Produktion neuer Ideen hemmen, minimiert sind und im Gegenteil alle den Kombinationsprozess fördernden Faktoren garantiert sind. Teilnehmer sollen ohne jede Einschränkung Ideen produzieren und/oder mit anderen Ideen kombinieren. Im Idealfall inspirieren sich die Teilnehmer während des Schreibprozesses oder der Diskussion gegenseitig mit ihren Ideen, die sie dann weiterentwickeln können.

Man unterteilt das Brainwriting in zwei Phasen:

  1. Die erste Phase dient dem Entwickeln von Ideen und der Schaffung von Assoziationen. In dieser Phase ist eine Bewertung fremder wie eigener Ideen verboten, weil dies zu einer inneren Zensur bei den Teilnehmern führen und das Finden neuer Ideen erschweren würde.
  2. In der zweiten Phase werden die Ergebnisse dann einer ausführlichen Kritik unterzogen und die besten Ideen herausgezogen.

Vorteile

Nachteile

Brainwriting-Techniken

Einzelnachweise

  1. Nunamaker, J., Dennis, A. R., Valacich, J. S., Vogel, D. R. and George, J. F. (1991), „Electronic Meeting Systems to Support Group Work,“ Communications of the ACM, Vol. 34, No. 7, pp. 40-61
  2. McFadzean, E. S. (1997), “Improving Group Productivity with Group Support Systems and Creative Problem Solving Techniques”, Creativity and Innovation Management, Vol. 6, No. 4, pp. 218-225.
  3. Dennis, A. R. and Valacich, J. S. (1993), „Computer Brainstorms: More Heads are Better than One,“ Journal of Applied Psychology, Vol. 78, No. 4, pp. 531-537.

Quellen

Alle Quellenangaben finden Sie unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Brainwriting

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