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Brainstorming

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Brainstorming

Brainstorming Definition

Brainstorming ist eine von Alex F. Osborn 1930er Jahren erfundene Methode zur Ideenfindung, welche die Erzeugung von neuen, kreativen und ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Mitarbeitern hervorbringen soll. Der Name leitete sich von der hinter der Methode stehenden Idee ab, nämlich „using the brain to storm a problem“ (wörtlich: Das Gehirn verwenden um ein Problem anzugehen).

Einführung – Was ist Brainstorming?

Das Brainstorming ist der Klassiker unter den Kreativitätsmethoden. Durch spontane Ideenäußerung ohne ablehnende Kritik wird mit dieser Methode eine große Anzahl an Ideen zu einer gegebenen Problemstellung entwickelt und gesammelt. Beim Brainstorming in der Gruppe (ca. 5-8 Teilnehmer) können sich die Teilnehmer durch ihre Beiträge gegenseitig zu neuen Ideenkombinationen anregen, wodurch insgesamt mehr Ergebnisse produziert werden, als wenn jeder für sich alleine arbeitet. Doch auch letzteres ist möglich, zum Beispiel mit Hilfe von Mind Mapping.

Nutzen von Synergie-Effekten im Team

Brainstorming dient der Entwicklung und Findung von Ideen oder der Lösung Ihrer Probleme unter Ausnutzung von Synergieeffekten in Ihrem Team. Wenn Sie Brainstorming einsetzen, sollte es Ihr Ziel sein, spontan und ungehemmt eine möglichst breite Palette von Lösungsideen gemeinsam in Ihrem Team zu „produzieren“. Nutzen Sie hierbei das Wissen mehrerer Personen zur Problemlösung, heben Sie restriktive gedankliche Grenzen auf oder vermeiden Sie unnötige Diskussionen.

Voraussetzungen und Organisation

Ablauf von Brainstorming

Phase 1: Ideenfindung – Alle Teilnehmer nennen spontan Ideen zur Lösungsfindung, inspirieren sich gegenseitig und bauen auf den Ideen und Gedanken der Anderen weiter auf. Alle Ideen werden protokolliert.

Phase 2: Sortieren und Bewerten – Im Anschluss werden sämtliche Ideen vom Moderator vorgelesen und von den Teilnehmern bewertet, sortiert und verknüpft.  Die Bewertung und Auswertung kann in derselben Diskussion durch dieselben Teilnehmer erfolgen oder auch von anderen Fachleuten getrennt vorgenommen werden.

Aufgaben des Moderators

Während der Brainstorming-Sitzung hat der Leiter die Aufgabe, die Gruppe zur Erarbeitung und Darstellung ihrer Vorschläge zu motivieren, zu stimulieren und zu ermutigen. Er sollte unsichere oder zögernde Teilnehmer unterstützen und darauf achten, dass jeder in der Gruppe zu Wort kommt. Befindet sich die Gruppe in einer festgefahrenen Situation, so ist es Aufgabe des Leiters, diese wieder aufzubrechen. Dies kann zum Beispiel durch einen Wechsel der Perspektive geschehen: das Problem wird umformuliert, vergrößert, verkleinert oder mit anderen Fragestellungen in Verbindung gebracht. Der Sitzungsleiter sollte auch dafür sorgen, dass man sich nicht schon zu Anfang in Detailfragen verliert, sondern zunächst aus einer breit-angelegten Sichtweise auf das Problem eingeht. Und schließlich sollte der Leiter auch mit eigenen Worten zusammenfassen und Pausen bestimmen.

Regeln für das Brainstorming

Beispiel für ein Regelblatt (wird den Teilnehmern ausgehändigt)

  1. Keine Kritik an anderen Beiträgen, Ideen und Lösungsvorschlägen
  2. Überhaupt keine Kritik äußern
  3. Auch Unmögliches aussprechen
  4. Ideen Anderer aufgreifen und weiterentwickeln
  5. Befangenheit verdrängen
  6. Je kühner und phantasievoller, desto besser
  7. Keine Angst vor Blamage

Anwendung

Vorteile

Nachteile

Variationen

Kritik an der Technik

Obwohl diese Methode vielfach eingesetzt wird, scheint sie doch hinsichtlich Anzahl und Qualität der gesammelten Ideen schlechter zu sein als Methoden, bei denen zunächst in Einzelarbeit Ideen gesammelt werden, mit denen dann in der Gruppe weitergearbeitet wird. Beim Brainstorming wird gesprochen, beim Brainwriting zum Beispiel werden schriftliche Impulse weiterentwickelt. Dies verhindert, dass schon die Äußerung einer Idee die Ideenfindung der anderen Teilnehmenden beeinflusst und blockiert. Meist muss gewartet werden, bis ein anderer ausspricht; dies hemmt u.a. die Kreativität. Daher sei es sinnvoll, alle Teilnehmenden vor dem eigentlichen Brainstorming ihre Ideen aufschreiben zu lassen, um danach zunächst gänzlich unbeeinflusst davon berichten zu können. Andererseits sind wiederum geübt kreative Menschen in der Lage, sich innerhalb einer Brainstorming-Sitzung gegenseitig anzuregen und zu beflügeln. Die Brauchbarkeit der Ideen hängt wesentlich von der Vertrautheit der Teilnehmenden mit dem Problemgebiet ab, vielfältige Interessen und breite Allgemeinbildung sind ebenfalls vorteilhaft.

Brainstorming Beispiel

Brainstorming dient der Entwicklung und Findung von Ideen oder der Lösung Ihrer Probleme unter Ausnutzung von Synergieeffekten in Ihrem Team. Wenn Sie Brainstorming einsetzen, sollte es Ihr Ziel sein, spontan und ungehemmt eine möglichst breite Palette von Lösungsideen gemeinsam in Ihrem Team zu „produzieren“. Nutzen Sie hierbei das Wissen mehrerer Personen zur Problemlösung, heben Sie restriktive gedankliche Grenzen auf oder vermeiden Sie unnötige Diskussionen.

Schaffen Sie diese organisatorischen Voraussetzungen

Methodenskript Brainstorming

Methodenblatt Brainstorming

Download Methodenskript Brainstorming

 

 

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