7 Qualitätsmanagement Grundsätze


Die 7 Grundsätze des Qualitätsmanagements sind die Grundlage für ein erfolgreiches Qualitätsmanagementsystem. Sie bilden einen Rahmen für die Entwicklung und Umsetzung eines Qualitätsmanagementsystems, das die Bedürfnisse der Kunden und der Organisation erfüllt.

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1. Die 7 Qualitätsmanagement Grundsätze

Die 7 Qualitätsmanagement Grundsätze

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1. Kundenorientierung 

Der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen Welt
Kundenorientierung bedeutet, dass das Unternehmen die Bedürfnisse und Erwartungen seiner Kunden in den Mittelpunkt seines Handelns stellt. Dies bedeutet, dass das Unternehmen sich aktiv mit den Kunden auseinandersetzt, um ihre Bedürfnisse und Erwartungen zu verstehen. Anschließend muss das Unternehmen seine Produkte, Dienstleistungen und Prozesse so gestalten, dass diese die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden erfüllen.

Welchen Nutzen bietet Kundenorientierung?

Kundenorientierte Unternehmen profitieren von einer Reihe von Vorteilen, darunter:

  • Gesteigerter Kundenwert: Kundenorientierte Unternehmen sind in der Lage, ihre Kunden besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Dies führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit, die wiederum zu einem höheren Kundenwert führt.
  • Gestiegene Kundenzufriedenheit: Kundenorientierte Unternehmen sind in der Lage, ihre Kunden besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse und Erwartungen zu erfüllen. Dies führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit, die wiederum zu einer höheren Kundentreue und zu wiederkehrenden Umsätzen führt.
  • Verbesserte KundenbindungKundenorientierte Unternehmen sind in der Lage, ihre Kunden an sich zu binden. Dies führt zu einer höheren Kundentreue und zu wiederkehrenden Umsätzen.
  • Gestiegene Folgegeschäfte: Kundenorientierte Unternehmen sind in der Lage, Folgegeschäfte mit ihren Kunden zu generieren. Dies führt zu einer höheren Kundenbindung und zu wiederkehrenden Umsätzen.
  • Gestiegenes Ansehen der Organisation: Kundenorientierte Unternehmen genießen ein höheres Ansehen bei ihren Kunden. Dies kann sich positiv auf die Unternehmenskultur, die Mitarbeitermotivation und die Arbeitgeberattraktivität auswirken.
  • Erweiterter Kundenstamm: Kundenorientierte Unternehmen sind in der Lage, ihren Kundenstamm zu erweitern. Dies kann durch gezielte Marketingmaßnahmen oder durch Mund-zu-Mund-Propaganda geschehen.
  • Erhöhte Einnahmen und Marktanteile: Kundenorientierte Unternehmen sind in der Lage, ihre Einnahmen und Marktanteile zu erhöhen. Dies kann durch die Erhöhung der Kundenzufriedenheit, der Kundenbindung und des Folgegeschäfts geschehen.

10 Maßnahmen für mehr Erfolg – Mit diesen Tipps steigern Sie Ihre Kundenzufriedenheit und Ihren Umsatz

Mögliche Maßnahmen der Kundenorientierung umfassen:

  • Kunden erkennen und verstehen: Unternehmen sollten ihre Kunden kennen, ihre Bedürfnisse und Erwartungen verstehen und diese in ihre Entscheidungen einbeziehen.
  • Kundenorientierung in die Unternehmensstrategie integrieren: Die Kundenorientierung sollte ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie sein.
  • Kundenorientierung in der gesamten Organisation verankern: Alle Mitarbeiter sollten sich an den Kunden orientieren und ihre Arbeit darauf ausrichten, die Kundenbedürfnisse zu erfüllen.
  • Kundenorientierung bei der Produktentwicklung und -gestaltung berücksichtigen: Produkte und Dienstleistungen sollten so entwickelt und gestaltet werden, dass sie die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden erfüllen.
  • Kundenorientierung bei der Kundenkommunikation berücksichtigen: Unternehmen sollten mit ihren Kunden kommunizieren und ihre Bedürfnisse und Erwartungen verstehen.
  • Kundenzufriedenheit messen und verbessern: Unternehmen sollten die Kundenzufriedenheit messen und Maßnahmen ergreifen, um diese zu verbessern.
  • Kundenbeziehungen managen: Unternehmen sollten die Beziehungen zu ihren Kunden managen und diese pflegen.

Diese Maßnahmen können Unternehmen dabei helfen,:

  • Die Kundenzufriedenheit zu erhöhen: Kunden, die sich gut betreut fühlen, sind eher zufrieden und loyal.
  • Die Kundenbindung zu stärken: Loyale Kunden kaufen häufiger und empfehlen das Unternehmen weiter.
  • Die Einnahmen und Gewinne zu steigern: Zufriedene und loyale Kunden sind bereit, mehr Geld für die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens auszugeben.

2. Führung

Führungskräfte auf allen Ebenen sind die Schlüsselakteure für die Umsetzung des Qualitätsmanagements in Unternehmen. Sie sind dafür verantwortlich, die Organisation an den Kundenbedürfnissen auszurichten und die Mitarbeiter zur Erreichung der Qualitätsziele zu motivieren.

Der Nutzen von Führung im Qualitätsmanagement ist:

  • Gesteigerte Wirksamkeit und EffizienzFührung sorgt dafür, dass die Organisation ihre Qualitätsziele effizient und effektiv erreicht.
  • Bessere Koordination der Prozesse: Führung schafft eine gemeinsame Vision und sorgt für die Abstimmung der verschiedenen Prozesse und Abteilungen.
  • Verbesserte Kommunikation: Führung fördert den Austausch von Informationen und Ideen zwischen den verschiedenen Ebenen und Funktionen der Organisation.
  • Entwicklung und Verbesserung der Fähigkeiten: Führung unterstützt die Entwicklung und Verbesserung der Fähigkeiten der Organisation und ihrer Mitarbeiter, um die angestrebten Ergebnisse zu erreichen.

Mögliche Maßnahmen für Führung im Qualitätsmanagement umfassen:

  • Kommunikation: Führungskräfte sollten die Unternehmensziele, -werte und -prozesse klar und verständlich kommunizieren.
  • Kultur: Führungskräfte sollten eine Kultur des Vertrauens, der Integrität und der Qualitätsorientierung schaffen.
  • Vorbild: Führungskräfte sollten selbst ein positives Beispiel für die Umsetzung von Qualitätsmanagement sein.
  • Ausstattung: Führungskräfte sollten die Mitarbeiter mit den erforderlichen Ressourcen, Schulungen und Befugnissen ausstatten.
  • Mitwirkung: Führungskräfte sollten die Mitwirkung der Mitarbeiter an Qualitätsmanagement-Initiativen fördern und anerkennen.

3. Engagement von Personen: Wie Sie die Motivation und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter steigern.

In einer globalisierten und sich ständig verändernden Welt ist es für Unternehmen wichtiger denn je, die Motivation und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu steigern. Ein wichtiger Schlüssel dazu ist das Engagement von Personen.

Was ist Engagement von Personen?

Engagement von Personen bedeutet, dass alle Personen in einer Organisation, unabhängig von ihrer Position oder Hierarchieebene, in die Verbesserungsprozesse einbezogen werden. Dies hat mehrere Vorteile, darunter:

  • Verbessertes Verständnis der Qualitätsziele: Wenn Personen die Qualitätsziele der Organisation verstehen, sind sie eher motiviert, diese zu erreichen.
  • Verbesserte Einbeziehung in Verbesserungstätigkeiten: Wenn Personen die Möglichkeit haben, sich an Verbesserungstätigkeiten zu beteiligen, können sie ihre Ideen und Erfahrungen einbringen und so die Qualität weiter verbessern.
  • Gesteigerte Persönlichkeitsentwicklung: Wenn Personen die Möglichkeit haben, Verantwortung zu übernehmen und ihre Fähigkeiten zu entwickeln, können sie sich persönlich weiterentwickeln.
  • Gesteigerte Zufriedenheit: Wenn Personen sich in ihrer Arbeit engagiert fühlen, sind sie eher zufrieden und motiviert.
  • Gesteigertes Vertrauen und Zusammenarbeit: Wenn Personen sich gegenseitig respektieren und wertschätzen, ist das Vertrauen und die Zusammenarbeit in der Organisation gestärkt.
  • Erhöhte Aufmerksamkeit hinsichtlich gemeinsamer Werte und Kultur: Wenn Personen sich mit den Werten und der Kultur der Organisation identifizieren, sind sie eher bereit, diese zu unterstützen.

Wie kann das Engagement von Personen gefördert werden?

Um das Engagement von Personen zu fördern, können Organisationen folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Kommunikation: Die Organisation sollte regelmäßig mit den Personen kommunizieren, um sie über die Qualitätsziele und -maßnahmen zu informieren. Dies kann durch Mitarbeitergespräche, Besprechungen, Newsletter oder Intranet erfolgen.
  • Zusammenarbeit: Die Organisation sollte die Zusammenarbeit zwischen den Personen fördern, um ein gemeinsames Verständnis der Ziele zu erreichen. Dies kann durch die Bildung von Teams und Arbeitsgruppen sowie die Förderung von offenen Diskussionen und dem Teilen von Wissen und Erfahrung erreicht werden.
  • Eigeninitiative: Die Organisation sollte die Personen befähigen, eigenständig zu denken und zu handeln, um Verbesserungen zu erreichen. Dies kann durch die Bereitstellung von Ressourcen und Möglichkeiten zur Weiterbildung sowie durch die Förderung von Kreativität und Innovation erreicht werden.
  • Anerkennung: Die Organisation sollte die Mitwirkung der Personen anerkennen und wertschätzen. Dies kann durch Auszeichnungen, Lob oder andere Formen der Anerkennung erfolgen.

4. Der prozessorientierte Ansatz: Ein wichtiger Schlüssel für die Organisationsentwicklung

Der prozessorientierte Ansatz ist ein grundlegendes Prinzip des Qualitätsmanagements. Er besagt, dass alle Tätigkeiten in einer Organisation als zusammenhängende Prozesse betrachtet werden sollten. Diese Prozesse werden als System verstanden und gesteuert, um beständige und vorhersehbare Ergebnisse zu erzielen.

Welches Ziel verfolgt der Prozessorientierte Ansatz?

Das Ziel des prozessorientierten Ansatzes ist es, die Effizienz und Effektivität einer Organisation zu verbessern. Durch die Betrachtung der Tätigkeiten als Prozesse kann die Organisation ihre Ressourcen besser nutzen und Risiken besser managen. Dies führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit.

Welcher konkreter Nutzen verbirgt sich hinter dem prozessorientierten Ansatz?

  • Verbesserte Fähigkeit, Anstrengungen auf Schlüsselprozesse und Verbesserungsmöglichkeiten zu richten: Durch das Verständnis der Prozesse und ihrer Wechselwirkungen kann die Organisation ihre Ressourcen effizienter einsetzen und Verbesserungspotenziale identifizieren.
  • Beständige und vorhersehbare Ergebnisse durch ein System angepasster Prozesse: Durch die systematische Steuerung der Prozesse kann die Organisation sicherstellen, dass die gewünschten Ergebnisse erreicht werden.
  • Optimierte Leistung durch wirksames Prozessmanagement, effiziente Verwendung von Ressourcen und reduzierte funktionsübergreifende Barrieren: Durch den prozessorientierten Ansatz können Organisationen ihre Prozesse effektiver managen und ihre Ressourcen besser nutzen. Dies führt zu einer höheren Effizienz und Produktivität.
  • Vertrauensbildung bei interessierten Parteien: Durch die systematische Steuerung der Prozesse und die Einhaltung von Qualitätsstandards kann die Organisation das Vertrauen ihrer Kunden, Lieferanten und anderer interessierter Parteien gewinnen.

Um den prozessorientierten Ansatz zu unterstützen, können Organisationen folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Festlegen von Zielen des Systems und notwendigen Prozessen, um diese zu erreichen: Die Organisation sollte zunächst ihre Ziele und Anforderungen definieren. Auf dieser Grundlage können die notwendigen Prozesse identifiziert und festgelegt werden.
  • Ausstattung mit Befugnis, Verantwortung und Rechenschaftspflicht für das Führen und Steuern von Prozessen: Die für die Prozesse verantwortlichen Personen sollten über die erforderlichen Befugnisse und Ressourcen verfügen, um ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen.
  • Verstehen der Fähigkeiten der Organisation und Bestimmung von Einschränkungen in Bezug auf die Ressourcen: Die Organisation sollte ihre Fähigkeiten und Ressourcen bewerten, um sicherzustellen, dass die Prozesse effektiv umgesetzt werden können.
  • Bestimmen der wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen Prozessen und Analyse der Auswirkungen von Änderungen einzelner Prozesse auf das System als Ganzes: Die Organisation sollte die Wechselwirkungen zwischen den Prozessen verstehen, um sicherzustellen, dass Änderungen an einem Prozess nicht zu negativen Auswirkungen auf andere Prozesse führen.
  • Führen und Steuern von Prozessen und ihren wechselseitigen Beziehungen als System, um die Qualitätsziele der Organisation wirksam und effizient zu erreichen: Die Organisation sollte die Prozesse systematisch überwachen, analysieren und verbessern, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
  • Sicherstellen, dass die notwendigen Informationen verfügbar sind, um die Prozesse zu betreiben und zu verbessern sowie die Leistung des Gesamtsystems zu überwachen, zu analysieren und zu bewerten: Die Organisation sollte sicherstellen, dass die für die Prozesse erforderlichen Informationen verfügbar sind.
  • Führen und Steuern von Risiken, die Ergebnisse von Prozessen und Gesamtergebnisse des QMS beeinflussen können: Die Organisation sollte Risiken, die die Ergebnisse der Prozesse oder des Gesamtsystems beeinflussen können, identifizieren und managen.

Beispiele für Prozesse in einer Organisation mit starken Wechselwirkungen sind:

  • Produktentwicklung (Produktentstehungsprozess): Die Produktentwicklung umfasst alle Aktivitäten, die zur Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen erforderlich sind. Dieser Fachbereich steht u.a. im engen Austausch mit der Beschaffung, mit der Produktion, dem Kundenservice und dem Vertrieb. Hier gibt es speziell in der Angebotsphase eine starke Wechselwirkung mit dem Vertrieb.
  • Produktionsprozesse: Die Produktion umfasst alle Aktivitäten, die zur Herstellung von Produkten oder Dienstleistungen erforderlich sind. Die Produktion ist u.a. sehr eng mit der Beschaffung verzahnt. Ohne Vormaterialien keine Produktion. Das gleiche gilt für das Personalwesen. Ohne Personal keine Produktion.
  • Vertriebsprozesse: Der Vertrieb umfasst alle Aktivitäten, die zur Vermarktung und dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen erforderlich sind. Der Vertrieb hat u.a. starke Wechselwirkungen mit dem Kundenservice und der Produktion. Diese Prozesse müssen aufeinander abgestimmt sein.
  • Prozesse im Kundenservice: Der Kundenservice umfasst alle Aktivitäten, die zur Unterstützung von Kunden erforderlich sind. Hier ergeben sich starke Wechselwirkungen u.a. mit dem Vertriebsprozess und den Produktionsprozessen.
  • Beschaffungsprozesse: Die Beschaffung umfasst alle Aktivitäten, die zur Beschaffung von Materialien und Dienstleistungen erforderlich sind. Hier bestehen u.a. starke Wechselwirkungen zu Vertriebsprozessen und zu den Produktionsprozessen.
  • Prozesse im Personalwesen : Das Personalwesen umfasst alle Aktivitäten, die zur Gewinnung, Entwicklung und Förderung von Mitarbeitern erforderlich sind. Die Prozesse im Personalwesen haben zu fast allen Prozessen und Fachbereichen starke Wechselwirkungen.

5. Verbesserung in Organisationen: Warum und wie?

In einer sich ständig verändernden Welt müssen Organisationen in der Lage sein, sich anzupassen und zu verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Verbesserungen können in allen Bereichen einer Organisation vorgenommen werden, einschließlich der Prozesse, Produkte, Dienstleistungen, Mitarbeiter und Kultur.

Verbesserungen in Organisationen haben folgende Ziele: 

  • Erhaltung gegenwärtiger Leistungsniveaus: Organisationen müssen ihre aktuellen Leistungen aufrechterhalten, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten.
  • Reaktion auf Änderungen: Organisationen müssen in der Lage sein, auf Änderungen ihrer internen und externen Bedingungen zu reagieren.
  • Schaffung neuer Chancen: Organisationen müssen neue Chancen erkennen und nutzen, um sich weiterzuentwickeln.

Welcher Nutzen kann aus Verbesserungen gezogen werden?

  • Verbesserte Prozessleistung: Verbesserungen können dazu beitragen, die Effizienz und Effektivität von Prozessen zu verbessern.
  • Verbesserte Leistungsfähigkeit der Organisation: Verbesserungen können dazu beitragen, die Gesamtleistung der Organisation zu verbessern.
  • Verbesserte Kundenzufriedenheit: Verbesserungen können dazu beitragen, die Kundenzufriedenheit zu verbessern.

Um Verbesserungen in Organisationen zu unterstützen, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Förderung der Einführung von Verbesserungszielen auf allen Ebenen der Organisation: Alle Mitarbeiter sollten sich an der Verbesserung der Organisation beteiligen.
  • Ausbildung und Schulung von Personen aller Ebenen in grundlegenden Werkzeugen und Verfahren zum Erreichen der Verbesserungsziele: Alle Mitarbeiter sollten über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um Verbesserungsprojekte durchzuführen.
  • Entwicklung und Anwendung von Prozessen zur Durchführung von Verbesserungsprojekten in der gesamten Organisation: Es sollte ein strukturierter Ansatz für die Durchführung von Verbesserungsprojekten vorhanden sein.
  • Nachverfolgen, Überprüfen und Auditieren der Planung, Durchführung, des Abschlusses und der Ergebnisse von Verbesserungsprojekten: Die Wirksamkeit von Verbesserungsprojekten sollte regelmäßig überprüft werden.

6. Faktengestützte Entscheidungsfindung: So treffen Sie bessere Entscheidungen

In komplexen Situationen sind intuitive Entscheidungen nicht immer die beste Lösung. Faktengestützte Entscheidungsfindung kann dazu beitragen, bessere Entscheidungen zu treffen, die zu den gewünschten Ergebnissen führen.
Faktengestützte Entscheidungsfindung – Zielsetzung:
Faktengestützte Entscheidungsfindung ist ein Prozess, bei dem Entscheidungen auf der Grundlage von Daten und Informationen getroffen werden. Diese Daten und Informationen können aus verschiedenen Quellen stammen, wie z. B. aus internen Datenbanken, Marktforschungsstudien oder Experteninterviews.
Welchen Nutzen bieten faktengestützte Entscheidungen?
  • Verbesserte Entscheidungsfindungsprozesse: Faktengestützte Entscheidungsfindung kann dazu beitragen, dass Entscheidungen systematischer und transparenter getroffen werden. Dies kann zu einer höheren Qualität der Entscheidungen führen.
  • Verbesserte Bewertung der Prozessleistung: Faktengestützte Entscheidungsfindung kann dazu beitragen, die Leistung von Prozessen und Systemen zu bewerten. Dies kann dabei helfen, Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
  • Verbesserte betriebliche Wirksamkeit und Effizienz: Faktengestützte Entscheidungsfindung kann dazu beitragen, die betriebliche Wirksamkeit und Effizienz zu verbessern. Dies kann zu Kosteneinsparungen und einer höheren Kundenzufriedenheit führen.
  • Verbesserte Fähigkeit, Meinungen und Entscheidungen zu überprüfen: Faktengestützte Entscheidungsfindung kann dazu beitragen, Meinungen und Entscheidungen zu überprüfen und in Frage zu stellen. Dies kann dazu führen, dass Entscheidungen besser begründet sind.
  • Verbesserte Fähigkeit, die Wirksamkeit früherer Entscheidungen aufzuzeigen: Faktengestützte Entscheidungsfindung kann dazu beitragen, die Wirksamkeit früherer Entscheidungen aufzuzeigen. Dies kann dabei helfen, zukünftige Entscheidungen zu verbessern.
Mögliche Maßnahmen die zur faktengestützte Entscheidungen beitragen können:
  • Bestimmung, Messen und Überwachen von Kennzahlen: Kennzahlen können dazu verwendet werden, die Leistung von Prozessen und Systemen zu messen und zu verfolgen.
  • Sicherstellen der Qualität von Daten und Informationen: Daten und Informationen müssen präzise, verlässlich und sicher sein, um für die Entscheidungsfindung verwendet zu werden.
  • Analyse und Bewertung von Daten und Informationen: Daten und Informationen müssen analysiert und bewertet werden, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Kompetenzentwicklung: Personen, die an der Entscheidungsfindung beteiligt sind, müssen in der Lage sein, Daten und Informationen zu analysieren und bewerten.
  • Abwägen von Nachweisen mit Erfahrung und Intuition: Nachweise sollten mit Erfahrung und Intuition abgewogen werden, um die beste Entscheidung zu treffen.

7. Beziehungsmanagement mit interessierten Parteien aufbauen. So gelingt das.

In einer globalisierten Wirtschaft sind Unternehmen immer stärker von ihren Lieferanten und Partnern abhängig. Um erfolgreich zu sein, ist es daher wichtig, die Beziehungen zu diesen wichtigen Stakeholdern zu managen.
Dabei dürfen aber die eigenen Mitarbeiter und weitere interessierte Parteien nicht vernachlässigt werden.
Beziehungsmanagement – Zielsetzung und Nutzen

Ein gutes Beziehungsmanagement mit Ihren interessierten Parteien bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • Verbesserte Leistung: Durch ein gutes Beziehungsmanagement können Sie die Qualität und Verfügbarkeit Ihrer Produkte und Dienstleistungen verbessern, Kosten senken, Innovationen beschleunigen und Risiken reduzieren.
  • Gemeinsames Verständnis: Durch den Aufbau von Vertrauen und Verständnis zwischen Ihnen und Ihren Anbietern können Sie ein gemeinsames Verständnis der Ziele und Werte erreichen. Dies erleichtert die Zusammenarbeit und die Umsetzung gemeinsamer Ziele.
  • Neue Wertschöpfungsmöglichkeiten: Durch den gemeinsamen Nutzen von Ressourcen und Kompetenzen können Sie neue Wertschöpfungsmöglichkeiten erschließen.

Um die Ziele des Beziehungsmanagements zu erreichen, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Bestimmung relevanter interessierter Parteien: Zunächst ist es wichtig, die relevanten interessierten Parteien zu identifizieren und ihre Beziehungen zu Ihrer Organisation zu verstehen.
  • Bestimmung und Priorisieren der Beziehungen: Nicht alle Beziehungen sind gleich wichtig. Es ist daher wichtig, die Beziehungen zu priorisieren und die wichtigsten Beziehungen besonders zu pflegen.
  • Aufbau von Beziehungen: Ein guter Startpunkt ist der Aufbau von Vertrauen und Verständnis zwischen Ihnen und Ihren  interessierten Parteien. Dies kann durch regelmäßige Kommunikation, gemeinsame Aktivitäten und andere Maßnahmen erreicht werden.
  • Sammeln und Teilen von Informationen: Informationen sind ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg von Beziehungen. Es ist daher wichtig, Informationen zu sammeln und zu teilen.
  • Messung der Leistung: Die Leistung der Beziehungen sollte regelmäßig gemessen werden. Dies hilft dabei, die Wirksamkeit des Beziehungsmanagements zu bewerten und Verbesserungen zu identifizieren.
  • Gemeinsame Entwicklungs- und Verbesserungsprojekte: Durch gemeinsame Entwicklungs- und Verbesserungsprojekte können die Beziehungen weiter gestärkt und die Zusammenarbeit verbessert werden.
  • Anregen und Anerkennen von Verbesserungen und Erfolgen: Durch das Anregen und Anerkennen von Verbesserungen und Erfolgen wird die Motivation der Beteiligten gestärkt und die Beziehungen weiter gefördert.