Six Sigma Ausbildungen, Beratung und Unterstützung

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Six-Sigma

Sigma

  1. Mathematischer Begriff für die Standardabweichung.
  2. Maß für die Fähigkeit von Prozessen.

σ (sigma)

Griechischer Buchstabe zur Bezeichnung der Standard-abweichung einer Grundgesamtheit. Er ist Maß zentralen und Streuung.

Einleitung

Six Sigma hat sich sowohl in der internationalen als auch in der deutschen Wirtschaft immer stärker durchgesetzt und ist zwischenzeitlich in nahezu allen Branchen ein immer mehr gefragtes und nicht mehr wegzudenkendes leistungsfähiges Managementinstrument. Der Grund dafür ist der immer größer werdende Druck auf Unternehmen und Organisationen, eine Balance zu finden zwischen dem nicht nachlassenden Kostendruck, den immer weiter steigenden Ansprüchen der Kunden an Qualität und Zuverlässigkeit sowie dem Bestehen im nationalen und internationalen Wettbewerb durch das Sichern und Ausbauen der Wettbewerbsdifferenzierung und der Marktanteile. Je nach verfolgter Strategie und gegebener Problemstellung im Unternehmen eignet sich Six Sigma für jede der genannten Problemlagen.

Six Sigma kann mit dem Fokus der Kostensenkung ebenso eingesetzt werden, wie mit dem Fokus der Qualitätsverbesserung oder dem des Steigerns von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. Woran liegt es nun, dass Six Sigma selbst bei Prozessen noch zu beachtlichen Verbesserungen führt, die bereits über Jahre mit klassischen Qualitätswerkzeugen optimiert wurden? Dass Fehlerquoten, Durchlaufzeiten oder Prozesskosten bereits im Rahmen eines einzigen Projektes mehr als halbiert werden können, ist hier keine Seltenheit. Das Geheimnis des Erfolges von Six Sigma liegt in seiner Konsequenz beim Vorgehen, dem damit verbundenen intelligenten Methodeneinsatz und nicht zuletzt in der klaren Orientierung an Zahlen, Daten und Fakten, die der Projektarbeit zugrunde liegt.

Six Sigma Definition

Six Sigma (6σ) ist ein Managementsystem zur Prozessverbesserung, statistisches Qualitätsziel und zugleich eine Methode des Qualitätsmanagements. Ihr Kernelement ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen mit statistischen Mitteln.

Six Sigma verbindet Projektmanagement, systematische Vorgehensweisen und zahlreiche Werkzeuge methodischer und statistischer Art miteinander. Die systematisches Vorgehensweise  zur Prozessverbesserung unter Anwendung analytischer und statistischer Methoden. Das einzigartige an Six Sigma Methodik  ist der mathematische Ansatz. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Geschäftsprozess als eine mathematische Funktion beschrieben werden kann.

Six Sigma Herkunft

Hintergrund

Six Sigma wurde von Motorola in den 80er Jahren als Total Quality Management-Ansatz entwickelt. Es ist vergleichbar mit “Malcolm Baldrige Quality Award of the U.S.” oder der “European Quality Award“. Allerdings stellt Six Sigma mehr Anforderungen an ein Unternehmen und seine Organisation als die vorgenannten Systeme.

Der Unterschied liegt darin, dass “Malcolm Baldrige Quality Award of the U.S.” und “European Quality Award” einen Rahmen vorgeben, aber nicht beschreiben wie ein Total Quality Management-System im Detail entwickelt und eingeführt werden kann.

Hintergrund Six Sigma stellt einen strukturierten Methodenbaukasten ähnlich wie Wertanalyse (value management) oder der PDCA-Zyklus von W. Edwards Deming dar. Diese Verbesserungsansätze benutzen häufig die gleichen Methodenelemente (wie u.a. QFD, FMEA, Prozessanalyse, Bewertungsverfahren), allerdings legt Six Sigma erheblich stärkeren Schwerpunkt auf statistischen Methoden. Durch z.T. spektakuläre Erfolge zuerst bei Motorola ab Mitte der 80er Jahre und später bei General Electric bekannt geworden, fokussiert Six Sigma auf die Streuung von Prozessen als Ursache für hohe (Qualitäts-) Kosten. Der Name “Six Sigma” ist abgeleitet aus der Beobachtung, dass bei der Gauß’sche Normalverteilung 99,999660% aller Werte innerhalb der 6-fachen Standardabweichung (d.h. im Bereich von -3 Sigma bis +3 Sigma) liegen. Gelingt es, den Prozess zu stabilisieren, so dass dieser 6-Sigma-Streubereich innerhalb der Toleranzgrenzen liegt, entspricht dies einer erwarteten Fehlerhäufigkeit von 3,4 ppm (parts per million). D.h. 99,999660% gute Teile. Erfahrungen mit Six Sigma Six Sigma ist eine in der Praxis bewährte Vorgehensweise zur Qualitätssteigerung von Prozessen und organisatorischen Abläufen, die in vielen Unternehmen bereits erfolgreich praktiziert wird. Der Verbesserungsansatz ist immer an Kennzahlen und messbaren Sollgrößen orientiert.

Ziele

Ziele Unternehmen

Unternehmensziele sind Ausdruck des Selbstverständnisses und des Anspruchs eines Unternehmens. Eine Zielsetzung gehört zu den betrieblichen Grundentscheidungen eines Unternehmens und wird in der Regel von der Unternehmensleitung festgelegt unter Berücksichtigung der zu erfüllenden Normen.

  • Sicherheit gewährleisten
  • Qualität sicherstellen / steigern
  • Gewinn steigern / Kosten sparen
    • kürzere Entwicklungszeiten
    • störungsarme Serienanläufe
    • Termintreue
    • wirtschaftlichere Fertigung und Montage
  • Fehlerkosten minimieren / reduzieren
    • Reduzierung von Garantie- und Kulanzkosten

Ziele Six Sigma

Ziel von Six Sigma ist, die Prozessstreuung zu minimieren um Kosten zu senken und Qualität und Produktivität zu steigern. Dazu wird in 5 Schritten des Six-Sigma-Verbesserungsprozesses – dem sogenannten DMAIC-Cycle – der jeweilige Prozess analysiert und optimiert. Die Vorteile von Six Sigma Transparenz in Prozessen verbesserte Qualität verbesserte Prozessstabilität durch verringerte Streuung Messbarkeit und Steuerbarkeit von Prozessen durch Kennzahlen systematische, strukturierte und nachvollziehbare Vorgehensweise.

Das Ziel von Six Sigma ist ein Umdenken innerhalb des gesamten Unternehmens. Der Kern des Six Sigma-Ansatzes ist die ständige Verbesserung des Total Quality Management und die substanzielle Verbesserung von Geschäftsergebnissen.Es ist eine Messgröße für ein Qualitätsmanagement, das Perfektion anstrebt.Das Six Sigma-Prinzip strebt Strategien an, die auf quantitativem Messen basieren und versuchen Prozesse zu optimieren, Abweichungen bzw. Streuungen einzuschränken und Fehler oder Qualitätsprobleme aller Art zu eliminieren. Dazu werden etablierte Techniken der Qualitätssicherung mit einfachen und höheren Methoden der Datenanalyse und systematischem Training der Mitarbeiter aller Ebenen einer Organisation kombiniert. Zur Umsetzung von Six Sigma wird im Unternehmen eine Struktur und ein Team mit definierten Rollen und Verantwortlichkeiten benötigt.

Six-Sigma-Kernprozess: DMAIC

Voraussetzung für den Erfolg einer nachhaltigen Six Sigma-Qualitätsinitiative ist eine unternehmensweite Einführung und Ausbildung der Mitarbeiter – beginnend auf der Managementebene – in der Six Sigma Methodik. Kernelement in jedem Six Sigma Projekt ist der 5-stufige DMAIC-Ansatz.

Die 5 Phasen des Six-Sigma Verbesserungsprozesses (DMAIC)

Man gelangt bei Six Sigma über den DMAIC oder DMADV (Design for Six Sigma) Prozess vom Glauben zum Wissen!

Der klassische Six Sigma Prozess durchläuft bei der Problemlösung 5 Phasen, die der abgebildete DMAIC Zyklus darstellt. Das mit dem Projekt zu lösende Problem und die mit dem Projekt verbundene Zielsetzung wird zunächst klar und konkret formuliert. Danach wird die Ausgangssituation faktisch bestimmt und alle zur Lösung nötigen Daten erfasst und bewertet. Validierte und aussagefähige Daten für die Analytik einerseits und die detaillierte Analyse des zum Problem gehörenden Prozesses mit entsprechenden Werkzeugen sind die entscheidenden Elemente zur Lösungsfindung. Der Erfolg von Six Sigma resultiert gerade in dieser Phase ganz stark aus der intelligenten Verknüpfung von unterschiedlichen Werkzeugen und Analyseverfahren. Sind hier die Hauptursachen für das Problem gefunden, gilt es nun, Lösungsansätze mit hoher Wirkung und möglichst geringem Umsetzungsaufwand zu entwickeln und in ihrer tatsächlichen Wirksamkeit zu bewerten. In der letzten Projektphase geht es dann darum, den Sägezahneffekt zu verhindern und die Nachhaltigkeit der Verbesserung sicher zu stellen.

Der „DMAIC“-Zyklus steht für die fünf Phasen der SIX SIGMA Projekte.

  • Define = Definieren
  • Measure = Messen
  • Analyze = Analysieren
  • Improve = Verbessern
  • Control  = Steuern

Hierbei handelt es sich um einen Projekt- und Regelkreis-Ansatz. Der DMAIC-Kernprozess wird eingesetzt, um bereits bestehende Prozesse messbar zu machen und sie nachhaltig zu verbessern.

Six Sigma Roadmap

Six Sigma DMAIC Roadmap in … by on Scribd

Six Sigma Funktionen

Six Sigma Yellow Belt – Funktionen

Yellow Belts unterstützen in ihrem Zuständigkeitsbereich typischerweise kleinere Lean Six Sigma Projekte oder sind bei kleineren Projekten Teammitglieder. Yellow Belts werden systematisch in die Lean Six Sigma Philosophie eingeführt und erlangen konkrete Erfahrungen über Optimierung von Geschäftsprozessen. Sie bekommen einen Überblick über verschiedene Tools/Methoden, sowie notwendiges Wissen über die Wirkung der Lean Prinzipien. Yellow Belts sind in der Regel nicht vollständig vom Tagesgeschäft freigestellt, sondern arbeiten nur “part-time” (z.B. 15% ihrer Arbeitszeit) an Lean Six Sigma Projekten.

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Six Sigma Green Belt – Funktionen

Green Belts führen in ihrem Zuständigkeitsbereich typischerweise kleinere Lean Six Sigma Projekte durch und sind bei größeren Projekten Teammitglieder. Green Belts verstehen und vertreten das Lean Six Sigma Konzept. Sie beherrschen die wichtigsten Methoden und Werkzeuge, die ihnen neben der Lean Six Sigma Projektarbeit auch im Tagesgeschäft äußerst nützlich sein können. Green Belts sind in der Regel nicht vollständig vom Tagesgeschäft freigestellt, sondern arbeiten nur ,part-time’ (z. B. 25% ihrer Arbeitszeit) an Lean Six Sigma Projekten.

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Six Sigma Black Belt – Funktionen

Black Belts sind die Projektleiter der Six Sigma Projekte. Sie arbeiten mit Hilfe von Teams in den Projekten. Black Belts haben das notwendige statistische und methodische Wissen, um Projekte erfolgreich durchzuführen. In aller Regel sind Black Belts zu 100% von ihrer operativen Tätigkeit freigestellt. Sie berichten an die Leiter der Organisationseinheit, den Six Sigma Champion und werden von Master Black Belts methodisch unterstützt.

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Six Sigma Projekte

In einem vorgelagerten Auswahlprozess werden auf Managementebene geeignete Six Sigma Projekte identifiziert. Die ausgewählten Projekte werden managementseitig von den Six-Sigma-Champions betreut. Die Projektarbeit erfolgt in einem bereichsübergreifend zusammengesetzten Team unter Anleitung eines methodisch erfahrenen Green Belts oder Black Belts als Moderator und Projektleiter in einer zielorientierten, strukturierte Vorgehensweise gemäß dem DMAIC-Arbeitsplan. Die Belts wählen je nach Erfordernis und Projektfortschritt das geeignete Methodenelement aus und bearbeiten das Thema gemeinsam mit dem Team. Zusätzliche methodische Unterstützung wird über die Master Black Belts geleistet.

Die im Projekt verwendeten Methoden und Instrumente sind alle für sich alleine genommen nicht neu. Neu sind dagegen die Konsequenz im Methodeneinsatz und der vernetzte Einsatz, um systematisch Wissen zu generieren. Das bedeutet, die Anwendung und Durchführung von Six Sigma ist mit einem sehr vertretbaren Aufwand erlernbar. Beispielsweise sind nur 1-2 Tage nötig, um als Führungskraft zu erlernen, wie Six Sigma gezielt zum Erreichen bestehender Ziele erfolgreich eingesetzt werden kann. Die Anwendung von Six Sigma bedeutet nicht einmal, dass Sie für Ihre ersten Projekte einen Green Belt oder gar einen Black Belt benötigen. Die Methodenkompetenz lässt sich mit einem überschaubaren Aufwand einkaufen und die Projekteinsparungen übersteigen die Investition in Six Sigma Kompetenzen in der Regel um ein Vielfaches. Viele unserer Kunden sind so eingestiegen und haben Six Sigma im eigenen Hause mit eigenen Projektthemen sozusagen getestet – und bislang wurden alle danach zum überzeugten Six Sigma Anwender.

Six Sigma Literatur

Six Sigma erfolgreich einsetzen

Six Sigma Pocket Guide: Werkzeuge zur Prozessverbesserung

Die deutsche Ausgabe des in Amerika ungemein erfolgreichen Pocket Guide beschreibt präzise und verständlich die 34 wichtigsten Werkzeuge und deren Einsatzmöglichkeiten in Six-Sigma-Projekten und in der Prozessoptimierung.

Das Handbuch “Six Sigma Pocket Guide: Werkzeuge zur Prozessverbesserung” ist eine gute Möglichkeit sich neues Wissen im Bereich Six Sigma anzueignen oder gewonnenes Wissen, durch Six Sigma Ausbildungen, zu festigen oder zu erweitern.

 

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Simone Fuchs
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