Industrie 4.0: Diese Themen sind besonders wichtig für die nächsten Jahre


Die Digitalisierung schreitet in der Industrie voran – hierbei kommt es zu neuen technologischen Möglichkeiten, welche das Arbeiten vereinfachen. Die Industrie 4.0 ist die nächste Revolution im Markt, dessen Anfänge längst begonnen haben.

Was ist die Industrie 4.0?

Die Industrie 4.0 beschreibt einen Transformationsprozess innerhalb der produzierenden Industrie mit dem Ziel, dass die reale Welt mit der digitalen Welt kombiniert wird. Vorausgesetzt wird dafür eine intelligente Vernetzung zwischen Maschine, Prozesse und Mensch. Das ist heute schon in vielen Unternehmen bereits ein Standard, welcher immer weiter ausgebaut wird.

Seit wann besteht die Industrie 4.0?

Die vierte industrielle Revolution hat begonnen zum Ende des 20. Jahrhunderts. Damals waren es noch gewöhnliche Computer, welche den Unterschied gemacht haben. Der Begriff wird dafür aber kaum noch verwendet. Vielmehr wird die zunehmende Digitalisierung, die Vernetzung oder aber auch das Internet der Dinge (IoT) damit definiert. Ein Teil dessen ist das Machine Learning und die künstliche Intelligenz.

Mehr Produktivität durch vernetzte Technologien

Für die nächsten Jahre sind es vor allem diese Bereiche, welche am wichtigsten sein werden:

Durch die Vernetzung der Maschinen entsteht eine permanente Kommunikation, welche vom Menschen kaum noch gesteuert werden muss. Die Maschinen sind in diesem Falle bereits schlauer als der Mensch, dies war noch vor einigen Jahren undenkbar. Es gab vielfach auch den Spruch, dass die Maschine nur so schlau sein kann, wie der Entwickler.

Diese Sprüche sind heute obsolet, denn eine Maschine kann die Daten schneller, präziser und vor allem fehlerfrei auswerten. Durch die künstliche Intelligenz werden die Arbeitsschritte wiederum vereinfacht und es entsteht eine effektive und wirtschaftliche Produktion, welche so auch in einem mittelständischen Unternehmen anwendbar ist.

Tipp: Unternehmen sollten sich frühzeitig nach einem Unternehmensberater umsehen.

Wie kommen KMU-Unternehmen günstiger an moderne Maschinen?

Aktuell ist noch zu beobachten, dass lediglich große Unternehmen über die Industrie 4.0 verfügen, dabei sind kleine Unternehmen vollends ausgeschlossen und mittelständische Unternehmen fügen sich immer besser ein.

Aktuell bildet sich ein immer größer werdender Zweitmarkt für Industriemaschinen, welche auch über intelligente Funktionen verfügen oder über eine Vernetzung erweitert werden können. Weil die Maschinen bereits in Anwendung waren, sind die Anschaffungskosten im Vergleich wesentlich günstiger – somit kann es sich auch mittelständisches Unternehmen leisten.

Die CNC Bohrwerkmaschinen oder eine CNC Drehmaschine gebraucht auf dem Markt zu finden ist heute ebenfalls kein Problem mehr durch die zahlreichen Online-Plattformen. Vor dem Kauf kann sich aber dennoch über den Zustand erkundigt werden, zumal auch jeweils Dokumentationen über die Maschinen bestehen.

Die Produktion 4.0 steht bevor

Durch die Industrie 4.0 wird auch die Produktion 4.0 entstehen, dadurch entstehen die Produkte weitaus schneller, und zwar mit den höchsten Qualitätsstandards. Selbst hochwertige Produkte können nun wie Massenware produziert werden – ohne auch nur einen Unterschied zu bemerken.

Dies bedeutet somit, dass die Produktion effizienter und dynamischer denn je wird. Die Produktionszyklen werden kürzer und Reparaturen können durch genauere Fehlercodes schneller behoben werden, wobei Maschinen sich aber in Zukunft auch theoretisch selbst reparieren können.

Schon heute gibt es Unternehmen, welche mit der neuen Art der Produktion erfolgreich experimentieren. Der US-Autobauer Tesla benötigt aufgrund der neuen Technologien nur ein Drittel so viel Zeit zum Bau eines Fahrzeugs im Vergleich zur Konkurrenz aus Deutschland.

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