Denkhüte Definition

Denkhüte

Im Englischen ist “I put my thinking cap on” (wörtlich “seinen denkenden Hut aufsetzen”) ein anderer Ausdruck für “scharf nachdenken”.

  • Methode zur Schaffung eines Strukturierungsrahmens für effiziente Gruppendiskussionen
  • Ziel ist es einen Strukturierungsrahmen zu schaffen, um jedem Beitrag innerhalb einer Gruppe/ Diskussion seinen Stellenwert zu geben
  • wird möglich, jede Sache von mehreren Blickwinkeln her zu betrachten und folglich gemeinsame Ideen zu entwickeln
  • die Teilnehmer können davon lernen, die Menge unterschiedlicher Informationen, die entstehen, strukturiert zu betrachten und dadurch die Standpunkte einzelner Teilnehmer zu beurteilen.

 

Man spricht von sechs Hüten, mit denen man eine Sache betrachtet:

 

  • Weißer Hut: steht für Informationen, Zahlen, Daten, Fakten. Welche Informationen sind bekannt? Welche werden gebraucht bzw. gewünscht?
  • Schwarzer Hut: hier werden die Gefahren, Schwierigkeiten und Probleme eines Vorgehens betrachtet.
  • Roter Hut: steht für Emotionen und Empfindungen. Äußerungen hier müssen nicht begründet werden und es wird ihnen hier Raum gegeben, sie zu artikulieren.
  • Gelber Hut: beschäftigt sich mit den positiven Aspekten einer Idee – hier wird nach Vorteilen und Nutzen gesucht.
  • Grüner Hut: steht für Kreativität. Neue Wege, neue Ideen, innovative Vorschläge werden erarbeitet. Bewusst werden neue Wege gesucht.
  • Blauer Hut: ist der Dirigent, der sich mit der Prozesssteuerung und dem Denken an sich beschäftigt. Tagesordnungen werden entwickelt, der gewünschte Output einer Sitzung festgelegt und über das Denken an sich reflektiert.
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