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Zertifizierung einer Beteiligung, wenn die Mutterfirma schon zertifiziert ist


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Nachricht von Hartmut Giehl am 20. September 2006:

Hallo liebes Forum,

mir stellt sich eine abwicklungstechnische Frage bei der Zertifizierung. Doch vorab die konkrete Situation.

Unsere Firma "A" mit ca. 35 Mitarbeitern wurde im Sommer 2006 zertifiziert. Nun gibt es eine Firma "B" mit ca. 10 Mitarbeitern, die vollständig im Besitz von Firma "A" ist, aber nicht zertifiziert. Auch liegen die Firmen räumlich auseinander. Es werden jedoch gewisse Prozess der Firma "B" durch die Firma "A" abgewickelt, sind als gewissermaßen "ausgelager". Das sind z.B.
- Controlling und Finanzen
- Einkauf/Genehmigung
- Personal
- (und ev. "Q" - je nach Entscheidung)

Ich sehe jetzt zwei prinzipielle Möglichkeiten
A) Firma "B" in das vorhandene QMS mit aufnehmen und beim nächsten Überwachungsaudit (geht das, oder geht das nur bei ZertAudit?) werden dann beide Firmen auditiert.

B) QMS für Firma "B" losgelöst aufbauen und zertifizieren lassen.

zu B) meine Frage: Die Prozesse, die "ausgelagert" sind, wurden ja schon auditiert, da Firma "A" ja schon ..... Kann ich für dies alles Ausschlüsse definieren? Falls ja, sollten/müssen die beiden Zertifikate von selber Zertifizierer sein?

Ich hoffe, ich habe es nicht zu wirr dargestellt. Es ist aus meiner bescheidenen Sicht auch eher ein Abwicklungsproblem und weniger ein Problem, dass "der Geist der ISO9001" nicht erfüllt wird. Hilft mir aber nicht, falls ich formale Probleme beim Zertifizieren bekommen sollte.

Gruß und Dank in Voraus
Hartmut


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