Nachricht von steffen.h. am 01. Januar 2005:
Im Bezug auf: Re: Philosophie kommt vor den Werkzeugen kommentiert von Wolfgang Horn am 01. Januar 2005:
Hallo Wolfgang - Hallo Florian
Zum neuem Jahr alles gute und gleich eine erste Frage!
Da ihr gerade wieder philosophisch unterwegs seit will ich gleich einhaken.
"Sobald Du im Unternehmen eingebunden bist, mußt Du Dich an die Gesetze und Regeln der Unternehmenskultur halten. Oder Dir droht das Schicksal des Giordano Bruno".
Ist das ernst gemeint? ich kenne das Schicksal von Giordano Bruno nicht, aber, ist man nicht Betriebsblind wenn man nicht fortlaufend alles in Frage stellt anstatt nur mit dem Strom laufen zu wollen.
Das Trägheitsmoment gegen Veränderungen ist ein toller Ansatz für's neue Jahr, da ich immer in bestimmten Abständen meine vergangenen Reaktionen auf Ereignisse Revue passieren las, komme ich immer auf den gleichen negativen Gedanken bin ich schon blind um falsche Gegebenheiten schon garnicht mehr erkennen zu können!?
Ist mein tun und wirken oder einflußnehmen die richtige Richtung, oder noch schlimmer sind alle so still weil sie einfach wollen das ich endlich den Mund halte?
Nicht mehr zu merken woran man ist, wenn man die Richtung von Chef zwar real wohlwissend kennt aber sie vieleicht unterbewust falsch interpretiert!
Der Hahn passt sehr gut in die heutige Zeit, je mehr die Gewohnheit einzug hält umso größer ist der Richtungsverlust in Hinsicht auf das Ziel das man zu verfolgen sucht.
Wenn unsere Hennen schon in sich reinlachen und wir es zu spät merken, sind sie aber doch froh wenn wir ihnen zeigen wo die Körner liegen oder wenn wir sie vor den Fuchs beschützen.
Ach noch eins zu den Managern die ja anscheinend die Sonne sind, das sehe ich anders, den wenn Wolken aufziehen dann gibt es zwei Möglichkeiten warum das so ist, entweder war die Sonne zu schwach das die Wolken entstehen konnten, oder der Wind ist einfach viel zu schwach um sie schnell wieder wegzublasen.
Die Schwäche der Sonne können wir uns nicht so einfach erklären (oder wir wollen es nicht erklären) aber der Wind ist ein Verbündeter den ich vergessen habe einzuweihen, und nicht gesagt habe wann er mich unterstüten soll.
Der nächste Absatz ist super formuliert.
"""Wie könnten wir erreichen, dass unsere Diskussionen vermehrt auf einer sauberen Theorie (Erkenntnis baut auf Erkentsnis auf) und nicht immer auf überlieferten Erfahrungen beruht?.....
Beispiel;Es gibt wirklich Studenten, angehende Manager die Wege suchen aus irgend welcher Literatur oder durch Erzählungen von Fachtheoretikern praktischen Wissens zu erfahren um dieses Wissen in ihr Vorgehen an der Basis zu integrieren, das geht nicht, denn nicht alle Unternehmen sind gleich!!.
Und im neuem Jahr gleich wieder eine blöde Frage von mir, kann ich Theorie abgleichen, sind Verhaltensmuster und Abläufe verschiedener Unternehmen eigendlich auf einen Nenner zu bringen, sollte dies möglich sein müsste ich Fragen stellen die abgleichbar sind für jeden vertretenen Bereich und für die unterschiedlichsten Kundenmuster und deren Anforderung.
Beispiel:
Momentan versuche ich mich (nebenher) mit einen ganz anderen Bereich, Lebensmittelverpackungen (nebenher die Hölle).Denn keiner weis wie es bis 2006 aussieht, werden wir ein deutsches Unternehmen das durch Österreicher Zertifiziert wurde und vieleich eine Verknüpfung mit der Lebensmittel Norm belegt wird, überhaubt durchkriegen?
Wie gesagt andere Unternehmen swie andere Produkte und andere Kunden erfordern immer umdenken. Es reicht nicht die Normen zu kennen, man muß bevorstehendes wittern und neue Wege gehen und nicht versuchen aus abgleichbarer Theorie eine Lebenserfahrunmg zu machen.
Überlieferten Erfahrungen haben nur den Sinn uns einen Weg zu zeigen, den wir aber selber pflaster müssen, manche haben einen holprigen, oder meinen Weg, wie der Weg des Lebens mit lauter Schlaglöchern, aber meine Devise umso tiefer die Löcher umso mehr kann ich daraus lernen, man muß halt sehn das man wieder über den Rand kommt.
mit neuhjahrsgrüßen vom bodensee
steffen.h.