Manager zum managen bringen


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Nachricht von Sabine am 10. Dezember 2003:

Moin Ihr Lieben,

in den letzten Tagen habe ich mal wieder Mega-Frust geschoben aus bereits bekannten Gründen. Doch bevor ich meine Kündigung schreibe, habe ich mir noch ein paar Gedanken gemacht.

Mein Hauptproblem ist nunmal die GF! Da nützt mir keine Normen-Revision der Welt was, um innerhalb der GF was zu bewegen.

Wie bringe ich also meine GF dazu, die Verantwortung für innerbetriebliche Abläufe zu übernehmen und diese aktiv zu gestalten? Vielleicht mit dem gleichen Prinzip wie ich Mitarbeiter einbinde: sie zu Betroffenen machen.

Das erreiche ich aber nur, in dem ich sie ständig mit der Thematik bombardiere. Ihnen den IST-Stand und das Soll aufzeige, damit sie sich Gedanken über die Maßnahmen machen. Evtl. auch über die Soll-Dinge....Und das nicht nur zu Review-Zeiten!

Nun habe ich gedacht, daß dieses doch nur funktioniert, wenn ich von meiner GF verlange, daß sie sich in regelmäßigen Q-Treffen mit der QM-Abteilung über alles informiert. Und das mindestens einmal im Monat. Damit dann keine Grüner-Tisch-Entscheidungen fallen, dachte ich, daß die Anwesenheit der Abteilungsleiter von Vorteil wäre. Dann können die gleich mit reden und sind ebenfalls Betroffene.

'N bißchen mulmig ist mir allerdings dabei, denn natürlich darf ich meine GF nicht gegen ihren Willen glücklich machen. Mit meiner Anforderung bringe ich mich da auf dünnes Eis.

Gibt's da was, was Ihr dazu sagen möchtet?

Viele Grüße
Sabine



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