Re: Risikomanagement für BMWs


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Nachricht von Frank Hergt am 26. Mai 2003:

Im Bezug auf: Risikomanagement :-) kommentiert von Wolfgang Horn am 23. Mai 2003:

Hallo Wolfgang!

Muß doch mal wieder wider den Stachel löken! (Antwort auf Dein letztes Mail kommt noch.)

Also: Risikomanagement beim Autofahren (längere Strecke):
- Benzintank voll?
- Luftdruck 0,2 bar über Soll?
- Ölstand ok?
- Scheiben und Scheinwerfer sauber?
- Karten dabei?
- Und für BMW-Fahrer: Genug Baldrian geschluckt?

Ich weiß nicht, was derzeit als "Risikomanagement" verkauft wird. Ich weiß aber, daß derzeit Firmen Probleme haben, die kein Risikomanagement beim Dollarkurs betrieben haben. Und ich habe selber schon Projekte gesehen, die nach "Augen zu und durch!" gefahren wurden. Die Reste waren dann am erstbesten Alleebaum zu bewundern. Für mich läuft unter Risikomanagement beispielsweise:
- Eine sauber durchgeführte Produkt- und Prozeß-FMEA.
- Zeit für Korrekturschleifen einrechnen.
- Realistische Kapazitiätsplanung.
- Bei technisch riskanten Lösungen: Back-Up-Konzept im Ansatz mit erarbeiten.

Vergiß nicht: Wenn Du die Geschichte der Technik und Erfindungen liest, wird den Gescheiterten normalerweise wenig Platz eingeräumt. Das heißt nicht, daß es sie nicht gibt.

Da wir wahrscheinlich, wie üblich, inhaltlich nicht weit auseinanderliegen, wäre ich dankbar für Beispiele, was Dir (und Martin) unter "Risikomanagement" serviert wurde.

Schöne Woche!

Frank




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