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Dienstag, den 14. Januar 2003 um 01:00 Uhr |
Das Umweltmanagement berücksichtigt bei der Planung,
Durchsetzung und Kontrolle der Unternehmensaktivitäten in allen Bereichen Umweltschutzziele zur Verminderung und Vermeidung der Umweltbelastungen und zur langfristigen Sicherung der Unternehmensziele
Mit der EMAS-Verordnung der EU und der privatwirtschaftlichen ISO 14000 Normenreihe wurde eine umfassende, systematische Konzeption für das betriebliche Umweltmanagement vorgelegt und zugleich normiert. Die Art der Verordnung ist weiters Ausdruck einer geänderten politischen Haltung: weg von Verboten und Grenzwerten, hin zu marktwirtschaftlichen Anreizen. Betriebliche Eigenverantwortung und Selbststeuerung sollen (aufgrund der besseren Ausbildung aller Mitarbeiter) in Zukunft für globale Veränderungen (Verbesserungen) mehr bewirken als unflexible staatliche top-down-Steuerungen.
Umwelt beginnt im Betrieb.
"Ökologie" - die Wissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt - enthält das griechische Wort "oikos" mit der Bedeutung "Haushaltung" und ist damit Urprinzip für jeden Betrieb. In den 30er-Jahren beging man den Fehler, die Kaufkraft der Arbeiter und ihre Wechselbeziehung mit Betriebsinhabern und Marktgeschehen zu unterschäützen. Die Arbeitslosigkeit der Armen stürzte alle in ein ungeahntes Disaster. Weitere Definition: Umweltmanagement ist eine Betriebsorganisation, bei der alle Mitarbeiter dem Ziel der Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes verpflichtet werden (Öko-Audit). Damit sich das Engagement der Mitarbeiter nicht in kurzfristigen Aktionen erschöpft und über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden kann, soll das Umweltmanagementsystem als automatisch ablaufender Prozess im Unternehmen integriert werden. Kriterien für ein fortschrittliches Umweltmanagement enthalten die EG-Öko-Audit-Verordnung (EG-Öko-Audit) und die Norm DIN EN ISO 14001. |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. September 2009 um 09:47 Uhr |