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Strategie PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 24. Juni 2004 um 01:00 Uhr

Nach seiner altgriechischen Herkunft heißt Strategie: "Art und Weise,

das Heer ins Feld zu führen"; Kunst oder Geschicklichkeit. Es bedeutet, jemanden durch eine Kriegslist zu besiegen. In der Marktwirtschaft ist damit das Denken in Wettbewerbsvorteilen gemeint. Mit welcher Art von Vorteil setzt man sich einem Mitbewerber gegenüber "an die Spitze“, um die Festung Kundschaft zu erobern?

Sind es Tiefflugpreise, sind es Differenzierungsstrategien im Sinne besserer Qualität oder besseren Kundendiensts? Sind es Strategien im Sinne des lebenslänglichen Versorgens einer Zielgruppe? Ist es die Strategie des Global Players oder ist es die Strategie des Starkseins "rund um den Kirchturm"? Strategische Planung will herausfinden, welche Erfolgspotentiale das Unternehmen bzw. ein strategisches Geschäftsfeld hat und welche neuen Erfolgspotentiale es aufbauen soll. Es soll die Frage beantwortet werden, ob im Unternehmen die richtigen Dinge für die richtigen Kunden getan werden.

In der operativen Führung sollen dann die vorhandenen Erfolgspotentiale ausgeschüpft, das heißt in Deckungsbeiträge und Gewinne umgewandelt und die neuen Erfolgspotentiale aufgebaut werden.

Ein strategisches Geschäftsfeld SGF ist eine organisatorische Abgrenzung möglichst homogener Aktivitätenfelder, die durch gemeinsame strategische Merkmale charakterisiert sind und für die je eine eigenständige Produkt-Markt-Strategie erarbeitet und umgesetzt werden kann. Funktionsbereichsstrategien oder funktionale Strategien konkretisieren die Unternehmensstrategie auf der Ebene einzelner betrieblicher Funktionsbereiche wie

Sie stellen sicher, dass alle strategierelevanten Funktionsbereiche ihren Beitrag zur Umsetzung der Gesamtstrategie leisten, Rationalisierungspotentiale realisiert und zusätzliche Fähigkeitspotentiale aufgebaut werden.

Das Trojanische Pferd war z.B. eine berühmte Kriegslist des Altertums. Sind es dann marktwirtschaftliche Tiefflugpreise, sind es Differenzierungsstrategien im Sinn besserer Qualität oder besseren Kundendiensts? Sind es Strategien im Sinn des lebenslänglichen Versorgens einer Zielgruppe? Ist es die Strategie des Global Players oder ist es die Strategie des Starkseins "rund um den Kirchturm"?
Besteht eine Strategie im Herausarbeiten eines Wettbewerbsvorteils, so setzt man damit - vgl. in den Vordrucken das strategische Formular - oftmals stillschweigend die Prämisse, dass die Mitbewerber nicht eine Strategie von demselben oder einem ähnlichen Typ einschlagen. Denn dann hätte man selber keinen Wettbewerbsvorteil. Sobald die Kunst/Geschicklichkeit darauf ausgelegt ist, in Richtung des Ziels Marktanteil einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern herauszuholen, braucht man doch die Unterstellung, dass die anderen nicht ein Gleiches tun. Am gefährlichsten ist, wenn man bei einer Strategie der "Tiefflugpreise" diese stillschweigende Prämisse setzt. Nachher ist man dann erstaunt, dass alle mit den Preisen nach unten gehen.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. September 2009 um 07:37 Uhr
 

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