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Donnerstag, den 09. Januar 2003 um 01:00 Uhr |
(japanisch: Jishu Kanris) Innerbetriebliche Arbeitskreise,
die das große Potential von Wissen, Ideenreichtum, Erfahrung und Verantwortungsbereitschaft der Mitarbeiter aktivieren. Dadurch lassen sich neben der Qualität der Produkte auch die Leistungspotentiale der Mitarbeiter und das Betriebsklima verbessern. Weitere Definition: Freiwillige Treffen von Mitarbeitern in einer formalen, d. h. nicht spontan organisierten Gruppe, um durch Erfahrungsaustausch und Ideenproduktion die technische, soziale oder Verfahrens-Qualität der Gütererstellung an ihren Arbeitsplützen zu verbessern. Typische Fragestellungen sind neben der Verringerung von Ausschuss und der Fehlerquoten (Qualität der Produkte) Probleme der Arbeitsgeschwindigkeit. Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter in die Planung des Arbeitsprozesses kann die Motivation der Arbeiter durch ein günstiges Gruppen- und Betriebsklima gesteigert werden. Neben den Zeit- und Kostenüberlegungen für die Durchführung von Qualitätszirkeln sind die soziologisch bekannten Probleme des Gruppenzwanges zu beachten. Qualitätszirkel fanden Anfang der fünfziger Jahre zuerst in Japan Anwendung, was durch das dortige ausgeprägte Gruppen- und Familienbewusstsein zu erklären ist. In den sechziger Jahren wurden Qualitätszirkel auch in den USA und erst in den achtziger Jahren in Deutschland eingeführt. Das Konzept der Qualitätszirkel ist abzugrenzen von den Teilautonomen Gruppen, der Lernstatt und den Werkstattzirkeln. |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. September 2009 um 09:47 Uhr |