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Englisch: quality management system
Ein QM-System (QMS, Qualitätsmanagementsystem) ist die Gesamtheit aller Tätigkeiten bzw.
Abläufe, die zueinander in Beziehung stehen. Gesamtheit aller dokumentierten Spielregeln, die zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen.Werkzeugkasten mit Prozessbeschreibungen zur Verbesserung organisatorischer und/oder technischer Abläufe. Ein QM-System gliedert sich nach wesentlichen Prozessen.Das QM-System nennt und beschreibt alle bereichs- oder abteilungsübergreifenden Detailregelungen (s. Verfahrensanweisung). Gleichzeitig legt ein QM-System dar, wie Abläufe organisiert und Schnittstellen definiert sind. QM-Systeme haben deshalb den Charakter von- Spielregeln, Standards oder Schnittstellenvereinbarungen. Sie beinhalten firmenspezifisches Know-how und stellen Hilfsmittel zur systematischen Fehleranalyse dar. Dadurch erleichtern sie das Aufzeigen von "Verschwendung" (von Zeit, Material, Energie, Informationen). QM-Systeme für Medizinprodukte siehe DIN EN ISO 13485 bzw. 13488 QS 9000 Qualitätsmanagement für die Automobilindustrie nach QS 9000 und VDA 6.1, 6.2, 6.4 Aufgrund erhöhter Qualitätsanforderungen hat die Automobilindustrie Ihre Zulieferfirmen aufgefordert, auf der Grundlage der Norm ISO 9001 / 2 eine ergänzende Zertifizierung durchführen zu lassen. Dabei entstanden länderspezifische Forderungskataloge der Automobilhersteller wie z. B.: QS-9000 der Automobilhersteller in den USA VDA 6.1 vom Verband der Automobilindustrie e.V., Deutschland EAQF der Automobilhersteller in FrankreichAVSQ der Automobilhersteller in Italien. Als umfangreiche Erweiterungen zur VDA 6.1 wurden die VDA 6.2, der Qualitätsstandard für die Lieferanten von Dienstleistungen für die Automobilindustrie und die VDA 6.4, der Qualitätsstandard für die Lieferanten von Produktionsmitteln für die Automobilindustrie. Die Hersteller in den USA haben als Ergänzung/Weiterentwicklung zu QS-9000 die TE-9000 (Tooling and Equipment Supplement) für Lieferanten von Werkzeugen und Ausrüstungen herausgegeben (Quelle: BVQI).QS 9000 Aufbauend und ergänzend sind in diesem Modell für Qualitätsmanagement Forderungen speziell für die Automobil- und Zulieferindustrie durch große US - Unternehmen ("Big Three": "Ford GM, DaimlerChrysler" fixiert worden. Eine große Anzahl weiterer OEM fordert von seinen Lieferanten ebenfalls den Nachweise der QS 9000. Für die meisten Auftragnehmer in der Automobilbranche ist dieses Modell inzwischen als verbindlich zu betrachten. Basierend auf der ISO 9000 werden branchen- und kundenspezifische Anforderungen bzw. produkt- und prozess-, sowie managementbezogene Forderungen definiert und im Rahmen der Zertifizierung überprüft. Die Regelungen bzw. Anforderungen liegen inzwischen nicht nur mehr für Systemlieferanten vor, sondern wurden erweitert auf die Unterauftragnehmer und die Lieferanten von Werkzeugen und Ausrüstungen. Die Forderungen an Dienstleister stehen ebenfalls in den Startlöchern. Das gesamte Regelwerk wird ergänzt und untermauert durch begleitende Anleitungen z.B. zum Qualitätsvorausplanungsprozess, zur FMEA, zur SPC, zur Messmittelfähigkeitsuntersuchung, zur Produktionsteilfreigabe. Durch die gesamte Konzeption des QS 9000 wird ersichtlich, dass hier ein umfassendes Regelwerk für Serienfertigung vorliegt, von dem aber durchaus Impulse auch für andere Fertigungsstrategien ausgehen Heute wird diese Norm durch die ISO/TS 16949 abgelöst um einen einheitlichen Standard zu haben.
Andere Definition: Gesamtheit aller QM-Elemente, die zueinander in Beziehung stehen Gesamtheit aller dokumentierten Spielregeln, die zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen Werkzeugkasten mit Prozessbeschreibungen zur Verbesserung organisatorischer und/oder technischer Abläufe Ein QM-System gliedert sich (wie das QM-Handbuch) nach wesentlichen Prozessen oder der DIN EN ISO 9001/9002. Das QM-System nennt und beschreibt alle bereichs- oder abteilungsübergreifenden Detailregelungen (s. Verfahrensanweisung). Gleichzeitig legt ein QM-System dar, wie Abläufe organisiert und Schnittstellen definiert sind. QM-Systeme haben deshalb den Charakter von - Spielregeln - Standards - Schnittstellenvereinbarungen Sie beinhalten firmenspezifisches Know-how und stellen Hilfsmittel zur systematischen Fehleranalyse dar. Dadurch erleichtern sie das Aufzeigen von "Verschwendung2 (von Zeit, Material, Energie, Informationen).
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