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Kaizen (japanisch: ständige Verbesserung) In Verbindung mit dem Qualitätsgedanken, wird Kaizen als ständiges Streben nach Verbesserung verstanden, das sich auf das gesamte Unternehmen
und die Lebensbereiche der Mitarbeiter bezieht.
Andere Definition: Kaizen würde übersetzt die Chance zum Guten bedeuten. Es bezeichnet für sich allein nur die Verbesserung, das heißt, dass der gegenwärtige Zustand als solcher akzeptiert und er nach einer Analyse modifiziert fortgeschrieben wird. Das japanische Wort Kaizen, das sich aus den beiden Kanji-Zeichen Kai (ändern) und Zen (Güte) zusammensetzt, bedeutet das Streben nach ständiger, systematischer und schrittweiser Verbesserung. Kaizen ist ein humanorientierter Ansatz, da er die Motivation der Mitarbeiter und ihre Identifikation mit den Arbeitsinhalten fördert, indem sie die Möglichkeit erhalten, Prozesse mitzugestalten. Die Umsetzung des Kaizen-Gedankens wird in Europa auch als Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) bezeichnet. Wichtigstes Element des KVP ist der Workshop. Darin analysieren die Teilnehmer - in der Regel Mitarbeiter des zu untersuchenden Bereichs - unter Anleitung eines eigens dafür ausgebildeten Moderators die eingeführten Arbeitsprozesse und erarbeiten Verbesserungsmöglichkeiten zu festgestellten Schwachstellen. Die Realisierung der erarbeiteten Lösungsvorschläge erfolgt in der Regel durch die Teilnehmer selbst unmittelbar im Anschluss an den Workshop.
Andere Definition: KAI (Veränderung) / ZEN (Gut oder zum Besseren) beschreibt die japanische Philosophie, der aus dem Streben nach innerer und äusserer Harmonie kommenden ständigen Verbesserung im privaten Bereich und im Arbeitsleben.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Oktober 2009 um 23:43 Uhr |