"Plans are often worthless, yet the planning process is priceless." -- Dwight David Eisenhower
 
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FMEA - Lexikon

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Englisch: Failure Mode and Effects Analysis

Die FMEA "Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse" ist ein  Werkzeug der Qualitätsplanung zur vorbeugenden Sicherung der Qualität. Damit werden durch vorausschauende Analyse mögliche Fehlerquellen in der Konstruktion, Planung und Produktion erfasst und deren Auswirkungen auf Produkte, Dienstleistungen und den Fertigungsprozess durch Umsetzung präventiver Schritte verhindert. Konstruktions-FMEA untersucht und bewertet alle denkbaren und möglichen Ausfälle des untersuchten Teils bzw. Gesamtsystems.

Eine Prozess-FMEA untersucht und bewertet alle denkbaren potenziellen Fertigungs- und Montagefehler.

Es werden dabei folgende Fragen untersucht und z. B. wie folgt bewertet:
1. Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Fehlers
(unwahrscheinlich = 1, sehr gering = 2 - 3, gering = 4 - 6, mäßig = 7 - 8, hoch 9 - 10)
2. Bedeutung = Auswirkung auf den Kunden
(kaum wahrnehmbar = 1, unbedeutend bzw. geringe Belästigung = 2 - 3, mäßig schwer = 4 - 6, schwere Auswirkung, Verärgerung = 7 - 8, äußerst schwere Auswirkung = 9 - 10)
3. Wahrscheinlichkeit der Entdeckung vor Auslieferung an den Kunden
(hoch = 1, mäßig = 2 - 5, gering = 6 - 8, sehr gering = 9, unwahrscheinlich = 10)
Durch Multiplikation wird eine Risikoprioritätszahl (RPZ) zur Festsetzung der Priorität eines Problems ermittelt, deren Ergebnis in folgende Skala eingeordnet wird:
hoch = 1000, Mittel = 125, keine Priorität = 1.


Andere Definition:
Die FMEA ist eine Präventiv-Methode. Hier wird im Vorfeld untersucht, was alles schieflaufen kann, welche Auswirkungen dies haben kann und wie dies nach Möglichkeit verhindert werden kann.
Die Methode kann natürlich auch eingesetzt werden, wenn gewisse Fehler bereits bekannt sind.

Dadurch ergeben sich folgende drei Arten der FMEA:

System-FMEA
Konstruktions- (Entwicklungs-, Design-) FMEA
Prozess-FMEA
Ein FMEA-Team besteht aus ca. 5 bis 6 Personen.
Diese können sich zusammensetzen aus: Entwicklung, Fertigung, Einkauf, Verkauf, QM und oft auch "Kunde"

Bei einer FMEA werden potenzielle Fehler untersucht auf:
Auftretungshäufigkeit (Wahrscheinlichkeit des Auftretens)
Bedeutung des Fehlers
Entdeckbarkeit des Fehlers (Wahrscheinlichkeit der Entdeckung vor dem Kunden)

 
 
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