"Ein System muss geführt werden. Es kann sich nicht selber führen." -- William Edwards Deming, 1900-1993
 
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Deckungsbeitrag PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 02. Januar 2003 um 01:00 Uhr
Der Deckungsbeitrag bezeichnet einen Überschuss einer Erlösgröße über diejenigen Kosten, die dieser eindeutig und ohne Schlüsselung von Strukturkosten gegenübergestellt werden können. Deckungsbeitrag I, auch DB I errechnet sich, indem vom Nettoerlös die proportionalen Herstellkosten (Produktkosten) abgezogen werden. Der DB I zeigt an, was der einzelne Artikel, das Produkt etc., zur Deckung der Strukturkosten eines Unternehmens sowie zur Erzielung von Gewinn beitragen. Er ist die maßgebliche Größe für die Produktbeurteilung. Im Handel entspricht der Deckungsbeitrag I der Differenz zwischen dem Verkaufspreis netto und dem Einstandspreis eines Gutes und wird als Handelsspanne bezeichnet. Produktbeurteilung mittels Deckungsbeitrag I: Der DB pro Einheit ist wichtig, wenn bei einem Kunden oder in einem Marktsegment ein mengenmäßiger Engpass besteht. Die Produkte mit größerem DB I pro Einheit sind dann förderungswürdig. Der DB I in Prozent des Umsatzes (DBU) ist die wesentliche Kennzahl, wenn der Engpaß der Umsatz des Kunden, das Marktvolumen oder der Marktsättigungsgrad sind. Sie wird auch mit DBU bezeichnet und zeigt an, welche Produkte den relativ größeren Beitrag zum Erfolg erbringen. Der DB I pro Bezugsgrößeneinheit einer Kostenstelle ist dann relevant, wenn die verfügbare Kapazität dieser Kostenstelle den Engpaß bildet. Der DB I pro Materialeinsatzeinheit (Kilogramm, Stück, Laufmeter) kommt in solchen Fällen dann zum Einsatz, wenn das Ergebnis mit beschränkt verfügbaren Materialarten maximieren werden soll. Bestehen gleichzeitig mehrere Engpässe, die sich gegenseitig beschränken, entstehen Optimierungsfragen, die mit den Methoden der linearen Programmierung zu lösen sind.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. September 2009 um 18:34 Uhr
 

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